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Die fabelhaften Zahlen der Schweizer Torfrau

Florence Schelling steht einen Sieg vor dem Meistertitel in der Schwedischen Eishockey-Meisterschaft. Ihre unglaubliche Playoff-Bilanz: 98,01 Prozent gehaltene Schüsse.

Ein Sieg vor dem Meistertitel in Schweden: Lara Stalder und Florence Schelling (hier im Dress der Schweizer Nationalmannschaft).
Ein Sieg vor dem Meistertitel in Schweden: Lara Stalder und Florence Schelling (hier im Dress der Schweizer Nationalmannschaft).
Eddy Risch, Keystone

Zwei Schweizerinnen prägten das zweite Finalspiel im schwedischen Playoff der Eishockeyanerinnen. Beim 1:0-Sieg von Linköping in Lulea schoss Lara Stalder 41 Sekunden vor Schluss das einzige Tor, während Florence Schelling alle 45 Schüsse hielt. Spiel 1 war praktisch identisch verlaufen: Da gewann aber Lulea in Linköping 1:0 – mit einem Treffer 68 Sekunden vor Schluss.

Da in der schwedischen Frauenmeisterschaft im Playoff bloss Best-of-3 gespielt wird, ist das nächste Spiel morgen Samstag bereits eine Finalissima. Diese wird erneut in Lulea ausgetragen und damit wieder vor einer stattlichen Kulisse stattfinden.

Die 4550 Zuschauerinnen und Zuschauer heute Freitag bedeuteten klaren Rekord im Playoff 2018. Nicht überall in Schweden stösst Frauenhockey auf solch ein Interesse, wie das andere Extrem zeigt: Beim Viertelfinalspiel HV 71 - Djurgårdens IF beispielsweise wurden offiziell 75 Zuseher gezählt.

Drei deutliche Liga-Bestwerte Florence Schellings

Für Rekordwerte der ganz anderen Art sorgt im Tor von Linköping Schelling. Die Zahlen der Schweizer Nationaltorhüterin im Playoff lesen sich fabelhaft: In 8 Spielen (von denen sie aber «nur» 5 gewann) feierte sie 4 Shutouts, kassierte pro Spiel nur 0,60 Gegentore und hielt 98,01 Prozent aller Schüsse! Nur einmal, beim 3:2-Sieg gegen Modo im zweiten Halbfinalspiel, kassierte Schelling mehr als einen Treffer. Alle diese Zahlen sind selbstredend deutliche Liga-Bestwerte.

Auch Schellings Landsfrau Lara Stalder überzeugt – in der Offensive. Die Stürmerin ist mit 4 Toren und 3 Assists teaminterne Topskorerin und die Nummer 4 ligaweit.

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