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Die grössere Klasse gibt den Ausschlag für den SCB

Die SCL Tigers haben im ersten Playoff-Heimspiel in der Vereinsgeschichte gegen den SCB 2:4 verloren, den Meister jedoch geärgert. Der SC Bern hat in der Serie nun alle Trümpfe in der Hand.

SCB-Jubel in der Höhle der Tigers: Ivo Rüthemann, Martin Plüss, Caryl Neuenschwander, Philippe Furrer und Travis Roche freuen sich über den Auswärtssieg.
SCB-Jubel in der Höhle der Tigers: Ivo Rüthemann, Martin Plüss, Caryl Neuenschwander, Philippe Furrer und Travis Roche freuen sich über den Auswärtssieg.
Andreas Blatter

Nahe am grossen Coup – das Spiel aus Sicht der Langnauer

Brendan Brooks liess die Langnauer Fans in der ausverkauften Ilfishalle hoffen. Der Kanadier der SCL Tigers erzielte in der 31. Minute gegen den SC Bern das 1:2. Acht Minuten später sorgte Simon Moser gar für schier grenzenlose Euphorie auf den Rängen. Aus spitzem Winkel schoss er, erneut in Überzahl, das 2:2. Die Langnauer Playoff-Heimpremiere hatte ihren dramaturgischen Höhepunkt erreicht. Doch nachdem die Mannschaft von Trainer John Fust zu Beginn des Schlussabschnitts am dritten Treffer geschnuppert hatte, versetzte Christian Dubé mit seinem Treffer in der 48. Minute den entscheidenden Stich ins Langnauer Herz. Die Tigers waren zu keiner Reaktion mehr fähig; nach der 2:4-Niederlage stehen sie in der Viertelfinalserie (0:2) mit dem Rücken zur Wand. Während Fust nüchtern analysierte und sagte, seine Equipe habe fast alles richtig gemacht, der SCB sei jedoch einen Tick besser gewesen, trauerten die Spieler den vergebenen Chancen nach.

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