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Die Reizfigur

Joël Fröhlicher ist je zweimal auf- und abgestiegen, der Verteidiger ist oft dabei, wenn es brenzlig wird. In Biel gilt der 33-Jährige als emotionaler Antreiber, «es geht darum, den Gegner zu nerven.» Allen voran Tigers-Topskorer Chris DiDomenico.

Provokateur: Joël Fröhlicher bringt Emotionen ins Bieler Spiel – und geht dem Gegner oft unter die Haut.
Provokateur: Joël Fröhlicher bringt Emotionen ins Bieler Spiel – und geht dem Gegner oft unter die Haut.
Keystone

Joël Fröhlicher, sind Sie ein Provokateur? «Ja.»

Es ist Samstag, Playoutspiel 1 zwischen Biel und Langnau. Fröhlicher steht gegen die erste Linie der Tigers auf dem Eis, gerät an der Bande mit Chris DiDomenico aneinander. Aus dem Hand­gemenge wird bald ein Gerangel, an welchem sich ein Dutzend Profis beteiligen. Es ist eine typische Szene für Fröhlicher, dessen Aufgabe es ist, Emotionen ins Spiel zu bringen – nicht zuletzt deshalb haben ihn die Seeländer von Langenthal ausgeliehen. «Ich spüre, wenn ich eingreifen muss», sagt der Defensivallrounder. In jenen Momenten stichelt er, zettelt Raufereien an, haut dem Kontrahenten beim Anspiel auf den Stock. «Es geht darum, die Gegner zu nerven. Vor allem die Stars.»

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