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Die Tigers verlieren auch unter Kölliker

Die SCL Tigers beziehen in Lausanne mit 1:3 die 48. Niederlage in dieser Saison. Nun mag es keine mehr leiden, ansonsten steigen die Langnauer nach 15 Jahren wieder aus der NLA ab.

Jakob Kölliker auf der Trainerbank der SCL Tigers: Seine Anweisungen scheinen aber noch nicht gefruchtet zu haben (11. April 2013).
Jakob Kölliker auf der Trainerbank der SCL Tigers: Seine Anweisungen scheinen aber noch nicht gefruchtet zu haben (11. April 2013).
Keystone
Im vierten Aufeinandertreffen mit Lausanne brachte Thomas Déruns das Heimteam in Führung.
Im vierten Aufeinandertreffen mit Lausanne brachte Thomas Déruns das Heimteam in Führung.
Keystone
Auch für die Langnauer Topscorer Pascal Pelletier, rechts, und Simon Sterchi, links, war der Match eine Ernüchterung.
Auch für die Langnauer Topscorer Pascal Pelletier, rechts, und Simon Sterchi, links, war der Match eine Ernüchterung.
Keystone
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Die SCL Tigers beziehen in Lausanne mit 1:3 die 48. Niederlage in dieser Saison. Nun mag es keine mehr leiden, ansonsten steigen die Langnauer nach 15 Jahren wieder aus der NLA ab.

Der Lausanne HC verdiente sich den dritten Sieg in dieser Ligaqualifikation. Die Waadtländer dominierten die Partie und lagen nur während zehn Minuten nicht in Führung. Weil sie sich im Abschluss aber als nicht sehr effizient erwiesen, mussten sie bis zuletzt um den Sieg bangen. In der 50. Minute kamen die Langnauer durch Sandro Moggi völlig entgegen des Spielverlaufs sogar noch zum 1:1-Ausgleich. Ralph Stalder erzielte aber bloss 194 Sekunden später den Gamewinner für Lausanne. Und Eliot Berthon, der französische Nationalspieler mit Schweizer Lizenz, stellte vier Minuten später mit dem 3:1 den Sieg sicher.

Der Abstieg droht

Bei den SCL Tigers zeigte der Trainerwechsel von Alex Reinhard und Konstantin Kuraschew zu Köbi Kölliker und Alfred Bohren überhaupt keine Wirkung. Die Tigers enttäuschten auf der ganzen Linie. Die Abwehr spielte allenfalls etwas solider, weil mit Mark Popovic an Stelle von Kurtis McLean ein kanadischer Back mittat. Dennoch verteidigten die Langnauer auch am Donnerstag in der ausverkauften Malley-Halle wieder miserabel. Aus defensiven Fehlleistungen resultierten die wichtigen Tore von Thomas Déruns (8./1:0) und Ralph Stalder (53./2:1). Stalder konnte bei seinem Tor unbedrängt den Puck annehmen, sich drehen und schiessen.

Die Waadtländer verfügen nun über drei Matchpucks; den ersten am Samstag im Emmental. Langnau braucht nun drei Siege hintereinander. Das schafften sie die ganze Saison erst einmal, unmittelbar nach der Absetzung von John Fust.

si/js

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