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Die Wahl birgt Konfliktpotenzial

Köbi Kölliker ist ein Eishockeyfachmann mit grossem Erfahrungsschatz. Allerdings häuften sich rund um das Team in den letzten Monaten die Bedenken, wenn es um seine Person ging.

Der Entscheid, den Trainer zu wechseln, ist richtig. Wer in der Ligaqualifikation gegen den NLB-Vertreter 1:2 zurückliegt, hat das Messer am Hals. Ein Impuls ist vonnöten; unabhängig davon, ob der Geschasste gute oder schlechte Arbeit verrichtete.

Die Trainerwahl indes birgt Konfliktpotenzial. Köbi Kölliker war im November als Sportchef angestellt worden, in seinem Selbstverständnis aber ist er stets Trainer geblieben. Schon im Spätherbst stand er im Verdacht, den angezählten Coach John Fust ablösen zu wollen. Nun beerbt er Alex Reinhard, seinen wichtigsten Mitarbeiter, den er zuletzt nur bedingt stützte.

Kölliker ist ein Eishockeyfachmann mit grossem Erfahrungsschatz. Allerdings häuften sich rund um das Team in den letzten Monaten die Bedenken, wenn es um seine Person ging. Als Sportchef musste er Akteuren mitteilen, dass die Organisation ohne sie plant. Kölliker wurde kritisiert, weil er oft in der Kabine weilte und Einfluss nahm. Selbst bei den Verantwortlichen hatte er nicht immer bedingungslosen Rückhalt. Womöglich wäre es geschickter gewesen, einen Feuerwehrmann zu präsentieren, der keinen Rucksack mit sich trägt.

p.rindlisbacher@bernerzeitung.ch

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