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Tigers waren gut, aber nicht gut genug

Die SCL Tigers verlieren das Spiel bei Servette 2:4. Es handelt sich bereits um die vierte Niederlage in Serie für die Emmentaler.

Die Scheibe fliegt ins Tor: Kevin Romy schiesst Genf mit 2:0 in Führung.
Die Scheibe fliegt ins Tor: Kevin Romy schiesst Genf mit 2:0 in Führung.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Stefan Rüegsegger im Zweikampf um die Scheibe mit Stephane Da Costa.
Stefan Rüegsegger im Zweikampf um die Scheibe mit Stephane Da Costa.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Und so blieb den Emmentalern nur die Enttäuschung über die vierte Niederlage in Serie.
Und so blieb den Emmentalern nur die Enttäuschung über die vierte Niederlage in Serie.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
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Es war ein verschneiter Samstag im Dezember. Die SCL Tigers befanden sich in Hochform, siegten und siegten und versetzten ihre Fans mit einem unerwarteten «Dreier» gegen die ZSC Lions in Feststimmung. Langnau stand auf einem Playoffplatz, hatte 46 Punkte auf seinem Konto und orientierte sich nach oben. Seither indes haben die SCL Tigers keinen einzigen Zähler mehr geholt.

Servette allerdings hat seit jenem verschneiten Samstag nur noch gewonnen. Gleichwohl standen sich am Dienstag mit den Genfern und den Emmentalern in der Patnioire les Vernets zwei Strichkonkurrenten gegenüber. Wobei sich erstere dank des 4:2-Erfolges in der Tabelle weiter weg vom umkämpften Terrain bewegen.

Heinz Ehlers jedoch bleibt sich auch im neuen Jahr treu, der Tigers-Coach mag nach einer Niederlage selten nach mahnenden Worten für sein Team suchen. «Wir haben gut und mit viel Energie gespielt», meint er. Doch bemängelt der Däne die mangelnde Chancenauswertung und er hadert mit der Schiedsrichterleistung. Man kann Ehlers’ Ärger diesbezüglich verstehen, haben die Unparteiischen den SCL Tigers doch ein Tor wegen hohen Stocks aberkannt (29.), das gemäss den TV-Bildern eher hätte zählen sollen. Praktisch im Gegenzug erzielte Servette durch Noah Rod das wegweisende 3:0.

Nun gibt es zwei Derbys

Mag sein, dass das Glück den SCL Tigers nicht hold war, zumal beim 0:2 etwa Kevin Romy einen Schuss Johan Franssons unhaltbar mit seinem Rücken abgelenkt hatte. Andererseits haben die Gäste zwar öfters auf das gegnerische Tor geschossen, sich allerdings nicht wirklich sehr viele Grosschancen herausgespielt. «Wir müssen konsequenter in den Abschluss gehen, der letzte Biss hat gefehlt», meint Yannick-Lennart Albrecht. Immerhin: Die Langnauer blieben hartnäckig, gaben sich auch beim Stand von 0:3 nicht geschlagen. Anthony Huguenin mit seinem ersten Saisontor und Eero Elo sorgten allerdings nur noch für Resultatkosmetik.

Weil Gottéron in Biel verlor, sind die SCL Tigers weiterhin auf Tuchfühlung mit einem Playoffplatz. «Es ist klar, dass wir weiter nach oben Ausschau halten», hält Albrecht fest. Nun allerdings folgen zwei Duelle mit Meister Bern. «Zum Glück», meint Ehlers mit leicht ironischem Unterton. «Egal gegen wen wir spielen, wir sind nie Favorit. Aber in einem Derby kann es immer Überraschungen geben.» Und eine solche würde Langnau auch im Januar in Feststimmung versetzen.

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