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EHC Thun: Rossel bis Oktober 2019 gesperrt

Hiobsbotschaft für den EHC Thun. Der Einzelrichter hat Pascal Rossel bis am 1. Oktober 2019 gesperrt.

Pascal Rossel vom EHC Thun ist bis nächsten Oktober gesperrt. Sein Club will gegen das harte Urteil vorgehen (Bild vom 9. Oktober beim Spiel gegen den EHC Wiki - Münsingen).
Pascal Rossel vom EHC Thun ist bis nächsten Oktober gesperrt. Sein Club will gegen das harte Urteil vorgehen (Bild vom 9. Oktober beim Spiel gegen den EHC Wiki - Münsingen).
Christian Pfander

Der Stürmer soll vor rund einem Monat nach der Partie der Swiss Regio League zwischen Sierre und Thun (4:0) einen Walliser Nachwuchsspieler tätlich angegriffen haben, nachdem sich dieser vor der Gästegarderobe an den Stöcken der Thuner zu schaffen gemacht habe.

Sportchef Alex Reymondin ist vom Urteil schockiert. Er will das weitere Vorgehen mit dem Anwalt besprechen. Klar ist: Die Thuner werden Rekurs einlegen. Vorerst wehren sie sich in einer öffentlichen Mitteilung auf Facebook.

Rossel bestreitet nicht, den Jungen geschubst zu haben, ist sich aber sonst keiner Schuld bewusst und gab sich im Wallis auch zu erkennen, als der Vater des Jungen nach dem «Täter» suchte. Beim Jungen sollen anschliessend bei einer Untersuchung im Spital von einem Arzt «Symptome im Zusammenhang mit einer Aggression» diagnostiziert worden sein. Für die Thuner ist das nicht nachvollziehbar. «Pascal und wir alle sind sprachlos und müssen uns zuerst fassen», sagt Reymondin. In ihrem Schreiben halten die Oberländer fest: «Wir haben den Glauben an die Gerechtigkeit nicht verloren und werden deshalb den Fall weiterziehen.»

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