Ehlers wird Co-Trainer Dänemarks

Langnau-Coach Heinz Ehlers wird sich künftig im Nebenamt als ­Assistenztrainer ums dänische Nationalteam kümmern. «Ich werde mich sicher arrangieren können», sagt der 51-Jährige.

Hat in seiner Aktivkarriere selbst über 100 Länderspiele für Dänemark bestritten: Heinz Ehlers.

Hat in seiner Aktivkarriere selbst über 100 Länderspiele für Dänemark bestritten: Heinz Ehlers.

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Was bedeutet es Ihnen, wieder Teil des dänischen Nationalteams zu sein?
Sehr viel. Als Spieler absolvierte ich über 100 Länderspiele, war immer stolz, an einer WM dabei sein zu können. Ich war lange weg – die WM 2018 im eigenen Land ist nun ein grosser Ansporn.

Inwieweit wird sich das Engagement auf Ihre Arbeit bei den SCL Tigers auswirken?
Überhaupt nicht, das versichere ich Ihnen! Während der Nationalmannschaftspause im November bestreitet Dänemark ein Turnier in Österreich, wahrscheinlich werde ich dannzumal gar nicht dabei sein. Im Februar gibt es wegen Olympia einen mehrwöchigen Unterbruch, da werde ich vier Tage lang weg sein. Richtig mit dem Job befassen werde ich mich erst, wenn unsere Saison vorbei ist. Deshalb gab es seitens des Klubs keinerlei Einwände.

Kann Heinz Ehlers überhaupt Assistenztrainer sein?
(lacht laut) Das ist eine gute Frage. Ich werde mich sicher arrangieren können. Im Ligaalltag ist der Druck riesig. Es wird mir guttun, mal im Hintergrund zu stehen, die Rolle des Beobachters einzunehmen.

Ihr Sohn Nikolaj ist Dänemarks Hoffnungsträger, in Winnipeg gehört er zu den besten Stürmern. Hat Ihr Engagement ­etwas mit ihm zu tun?
Einen Vermittler braucht es in dieser Sache sicher nicht. Klar ist: Wenn Winnipeg die NHL-Playoffs verpassen sollte, wird Nikolaj an der WM dabei sein.

Welchen Stellenwert hat die WM in Ihrer Heimat?
Es wird der grösste Sportanlass sein, der je in Dänemark stattgefunden hat. Wichtig ist, dass die Mannschaft den Viertelfinal erreichen und eine Euphorie auslösen wird. (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.10.2017, 07:58 Uhr

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