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Fribourgs Defensivprobleme

Der HC Fribourg-Gottéron schlittert früh in der Saison in Richtung Krise. Die Saanestädter verlieren mit 3:6 gegen Lugano zum zweiten Mal hintereinander ein Heimspiel.

Zumindest wissen die Freiburger, in welchen Bereichen ihre Probleme liegen. Seit dem perfekten Saisonstart mit dem 4:3-Heimsieg über Meister ZSC Lions schwimmt Gottérons Verteidigung. Aus den letzten fünf Partien resultierten 26 Gegentore. Auf der Torhüterposition überbieten sich Melvin Nyffeler und Benjamin Conz gegenseitig mit Fehlern. Gegen Lugano durfte wieder Nyffeler beginnen; nach 20 Minuten und drei Gegentoren wechselte Trainer Hans Kossmann Conz ein.

Gegen Lugano unterlief Nyffeler der entscheidende Fehler nach 16 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt führte Fribourg-Gottéron nach einem blendenden Start und Goals von Benny Plüss (1:0) und Marc-Antoine Pouliot (2:1) verdientermassen. Dann liess Nyffeler einen völlig harmlosen Schuss von Stefan Ulmer nach vorne abprallen, Julian Walker profitierte zum 2:2-Ausgleich. Und bloss drei Minuten später und 20 Sekunden vor der ersten Pause brachte Sébastien Reuille die Luganesi erstmals in Führung.

Nicht nur Nyffeler leistete sich folgenschwere Patzer: Im zweiten Abschnitt drosch Back Maxime Montandon den Puck direkt in den Gegner, was Ilari Filppula nach einem Konter das 4:2 für Lugano ermöglichte. Benjamin Conz kassierte bereits aus dem vierten Schuss auf sein Tor ebenfalls das erste Gegentor. Im weiteren Verlauf dominierte Lugano mit blitzschnellen Kontern das Geschehen. Insbesondere die skandinavischen Ausländer Linus Klasen (Klassetor zum 1:1-Ausgleich), Filppula und PostFinance-Topskorer Fredrik Pettersson brillierten.

si/mas

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