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Niederlagen-Serie im Seeland beendet

Der EHC Biel beendet eine drei Spiele dauernde Niederlagenserie. Die Seeländer gewinnen gegen Fribourg-Gottéron zu Hause 4:2 und revanchieren sich für das 2:4 vom Vortag.

Die Entscheidung: Julian Schmutz (links) trifft 26 Sekunden vor der Schlusssirene zum 4:2 für Biel.
Die Entscheidung: Julian Schmutz (links) trifft 26 Sekunden vor der Schlusssirene zum 4:2 für Biel.
Keystone

Die dritte Führung in der 50. Minute gaben die Bieler nicht mehr preis. Das Tor erzielte Jacob Micflikier kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Fribourg. 25,6 Sekunden vor dem Ende machte Julian Schmutz mit dem 4:2 den fünften Heimsieg der Seeländer in Serie perfekt. Es war der dritte Powerplay-Treffer der Bieler an diesem Abend, nachdem zuvor Stürmer Gaëtan Haas (16./22.) zweimal von der blauen Linie getroffen hatte.

Alle drei Überzahltore bereitete Marc-Antoine Pouliot vor. Der Kanadier hatte die Saison bei Fribourg begonnen, wurde jedoch Anfang Oktober suspendiert, nachdem er vor der Partie gegen Zug die Schlittschuhe vergessen hatte. Ende Oktober wechselte er dann zu Biel.

Das 1:0 war entgegen dem Spielverlauf gefallen, hatten doch die Gäste die ersten 15 Minuten dominiert. Das 2:2 für Gottéron schoss Killian Mottet, der zum fünften Mal in den letzten drei Partien reüssierte.

Nicht nur missglückte Fribourg mit dieser Niederlage die Hauptprobe für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League bei Frölunda Göteborg am Dienstag, auch der Anschluss an den Strich ging verloren.

Die restlichen Partien

Auch bei Schlusslicht Ambri-Piotta verschlechtert sich die Situation zusehends nach der 2:3-Heimpleite gegen den EV Zug. Die Zuger rücken hingegen auf den zweiten Platz vor. Leader bleibt der SC Bern, trotz der 1:4-Derbyniederlage in Langnau. Die ZSC Lions konnten vom Ausrutscher des Titelverteidigers nicht profitieren und verloren beim EHC Kloten mit 1:3.

Für den HC Lugano endete eine Woche nach dem Final im Spengler Cup die Rückkehr nach Davos mit einer 3:5-Niederlage gegen den HCD. Vier der letzten fünf Spiele in der NLA haben die Tessiner somit verloren.

Biel - Fribourg-Gottéron 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

6366 Zuschauer. - SR Mandioni/Mollard, Abegglen/Gnemmi. - Tore: 16. Haas (Pouliot/Ausschluss Caryl Neuenschwander) 1:0. 19. Mottet (Bykow/Ausschluss Maurer) 1:1. 22. Haas (Pouliot/Ausschluss Birner) 2:1. 46. Birner (Cervenka) 2:2. 50. Micflikier (Wellinger/Ausschlüsse Julian Schmutz; Ritola) 3:2. 60. (59:34) Julian Schmutz (Pouliot/Ausschluss Fritsche) 4:2. - Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Maurer) plus Spieldauer (Maurer) gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Earl; Sprunger.

Biel:Hiller; Lundin, Wellinger; Dave Sutter, Fey; Maurer, Nicholas Steiner; Jecker; Micflikier, Earl, Julian Schmutz; Pouliot, Haas, Pedretti; Rossi, Jan Neuenschwander, Fabian Lüthi; Horansky, Joggi, Wetzel; Tschantré.

Fribourg-Gottéron: Conz/Saikkonen (ab 57.); Rathgeb, Picard; Kienzle, Abplanalp; Stalder, Leeger; Chavaillaz; Ritola, Cervenka, Birner; Sprunger, Bykow, Mottet; Daniel Steiner, Flavio Schmutz, Neukom; Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander.

Bemerkungen: Biel ohne Valentin Lüthi und Fabian Sutter (beide verletzt), Dufner (krank) und Rajala (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron ohne Schilt, Maret, Loichat (alle verletzt) und Mauldin (überzähliger Ausländer). - 38. Bykow verletzt ausgeschieden. - 47. Pfostenschuss Jan Neuenschwander. - Timeout Biel (58.).

si/mb

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