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Für Verstimmtheit bleibt dem SCB keine Zeit

Am Tag nach der 2:3-Niederlage gegen Davos ist beim SC Bern der Ärger über die Leistung der Schiedsrichter noch immer präsent. «Emotionen gehören dazu», sagt CEO Marc Lüthi. Am Donnerstag (19.45 Uhr) folgt Spiel 2 im Bündnerland.

Hohes Tempo und hohe Stöcke: Nach dem Sieg der Davoser (links Simon Kindschi) gegen Bern (Martin Plüss) ist der Halbfinal richtig lanciert.
Hohes Tempo und hohe Stöcke: Nach dem Sieg der Davoser (links Simon Kindschi) gegen Bern (Martin Plüss) ist der Halbfinal richtig lanciert.
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Marc Lüthi stapft in die Garderobe des SC Bern. Sekunden später kehrt er mit Boxhandschuhen zurück. «Wer will mein Sparringspartner sein?», fragt der CEO und schmunzelt. Zweimal pro Woche betätigt er sich beim Boxen; die anstehende Einheit wird mehr als auch schon dem Frustrationsabbau dienen.

Die Unterstellung sei erlaubt: Am Abend zuvor, nach der ersten Halbfinalpartie zwischen dem SCB und Davos (2:3 nach Verlängerung), dürfte sich Lüthi kurz überlegt haben, die Referees nicht nur mit verbalen Hieben einzudecken. Jedenfalls war er in den Katakomben ausser sich vor Ärger. «Emotionen gehören dazu, und sie dürfen auch mal etwas überkochen», sagt Lüthi. «Ich wäre enttäuscht gewesen, hätte es bei uns nach dieser Niederlage keine Emotionen gegeben.»

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