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Ambris Märchen ist zu Ende

Aus der Traum vom Final. Die Tessiner verlieren gegen Trinec 2:3 nach Verlängerung. Nun treffen die Tschechen im Endspiel auf das Team Canada.

phm
Pure Enttäuschung: Ambri-Piotta verliert gegen Trinec nach Verlängerung 2:3 und scheidet aus.
Pure Enttäuschung: Ambri-Piotta verliert gegen Trinec nach Verlängerung 2:3 und scheidet aus.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Diese Führung hält knapp 40 Minuten. Ambri lässt Chance um Chance liegen und hätte zu diesem Zeitpunkt deutlich höher führen müssen.
Diese Führung hält knapp 40 Minuten. Ambri lässt Chance um Chance liegen und hätte zu diesem Zeitpunkt deutlich höher führen müssen.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Denn kurz vor Ende des zweiten Drittels kommen die Tschechen wieder ins Spiel. Sie gleichen aus und gehen in der 46. Minute sogar in Führung.
Denn kurz vor Ende des zweiten Drittels kommen die Tschechen wieder ins Spiel. Sie gleichen aus und gehen in der 46. Minute sogar in Führung.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Kurios wird es etwas später. Brian Flynn gleicht das Spiel mit einem fast nicht erkennbaren Tor wieder aus. Es kommt zur Verlängerung.
Kurios wird es etwas später. Brian Flynn gleicht das Spiel mit einem fast nicht erkennbaren Tor wieder aus. Es kommt zur Verlängerung.
Estelle Vagne/freshfocus
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Nach zwei heroischen Siegen nützte dem HC Ambri-Piotta im Halbfinal gegen Ocelari Trinec aller Kampfgeist und alle Unterstützung durch das Publikum nichts mehr.

Die Mannschaft von Luca Cereda ging früh in Führung, geriet zu Beginn des Schlussdrittels in Rückstand, kam noch einmal zum Ausgleich. Dieses 2:2 liess das Davoser Eisstadion erzittern, aber es reichte nicht. In der 2. Minute der Verlängerung schoss Stransky die Tschechen zum Sieg.

Es war ein bitteres Ende für die Leventiner. Doch die erste Verlängerung dieses Spengler-Cups passte irgendwie auch zu einer Mannschaft, die für ihre bescheidenen Erfolge scheinbar immer etwas mehr tun muss als die talentiertere Konkurrenz.

«Meister der Herzen»

Die nie eine Meisterschaft gewinnen wird, wie Präsident Filippo Lombardi dieser Tage behauptete, dafür jetzt schon «Meister der Herzen» sei. Und die am Ende auch in Davos mit Applaus scheiterte.

Dank des Tores von Dal Pian führten die Tessiner knapp 40 Minuten lang. (Video: SRF)

Trinec hat sich den Finaleinzug durchaus verdient. Die Tschechen standen den Tessinern in Sachen Engagement kein bisschen nach, und obschon sie in Davos praktisch auf ihren gesamten ersten Block wegen Verletzungen verzichten mussten, merkte man ihnen diese Schwächung in keiner Phase an. Dafür erhalten sie am Dienstag die Gelegenheit, gegen das Team Canada Revanche zu nehmen für das 1:4 in der Gruppenphase.

Ambri-Piotta - Ocelari Trinec 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.

6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Salonen (SUI/FIN), Progin/Schischlo (SUI/RUS).

Tore: 5. Dal Pian (Incir, Douay) 1:0. 40. Ondrej Kovarcik (Martynek, Michal Kovarcik) 1:1. 46. Dravecky (Grenat, Stransky) 1:2. 52. Flynn (Jelovac) 2:2. 62. Stransky (Martynek, Musil) 2:3. Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Trinec.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Ngoy, Pinana; Fohrler; Trisconi, Goi, Egli; Flynn, D'Agostini, Wolski; Miranda, Müller, Zwerger; Dal Pian, Sabolic, Douay; Incir.

Trinec: Kvaca; Doudera, Gernat; Hrachovsky, Musil; Adamek, Zahradnicek; Haman; Stransky, Marcinko, Dravecky; Ondrej Kovarcik, Michal Kovarcik; Martynek; Chmielewski, Polansky, Adamsky; Novotny, Mikulik, Hrna; Szturc.

Bemerkungen: Ambri ohne Bianchi, Conz, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt) sowie Moor, Mazzolini, Hinterkircher und Fischer (alle überzählig).

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(SDA)

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