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Genoni: «Ich habe auch heute kein Tor geschossen»

Beim ersten Einsatz an alter Wirkungsstätte zeigt Leonardo Genoni 29 Paraden. Dennoch hebt der neue SCB-Goalie die Teamleistung hervor.

Vor Spielanpfiff wird Leonardi Genoni von HCD-Vizepräsident Roberto Lombardini für seine Verdienste bei den Bündnern geehrt.
Vor Spielanpfiff wird Leonardi Genoni von HCD-Vizepräsident Roberto Lombardini für seine Verdienste bei den Bündnern geehrt.
Keystone
Anschliessend bringt der neue SCB-Torhüter seine früheren Teamkameraden zur Verzweiflung.
Anschliessend bringt der neue SCB-Torhüter seine früheren Teamkameraden zur Verzweiflung.
Keystone
Ryan Lasch zeigt sich kaltschnäuzig und schiesst das 3:1 für den SCB.
Ryan Lasch zeigt sich kaltschnäuzig und schiesst das 3:1 für den SCB.
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Wie haben Sie Ihre Rückkehr nach Davos erlebt?

Leonardo Genoni:Vielleicht hatte ich sie mir spezieller vorgestellt, als sie es nun war. Natürlich war es schön: Ich erhielt vom HC Davos ein Geschenk vor dem Spiel. Damit war für mich das Ganze abgeschlossen, und ich konnte mich auf den Match konzentrieren. Ich hatte Spass, hier zu spielen.

Die Davoser deckten Sie gleich zu Beginn mit vielen Schüssen ein...

Ja, sie wollten wirklich oft schiessen – und trafen auch zum 1:1-Ausgleich. Das war schade, aber wir konnten reagieren.

Es war ein spezielles Spiel: Bern schoss im Gegensatz zu Davos kaum aufs gegnerische Tor, ­gewann aber dennoch 4:1.

Davos machte Druck; wir hatten das erwartet. Wir beklagten viele Puckverluste, sowohl in der defensiven Zone als auch an der blauen Linie. Das ist sehr gefährlich, vor allem gegen Davos. Aber wir konnten einzelne Stiche setzen wie das 1:0 und das 2:1. Beide Tore waren nicht unbedingt zwingend.

Trainer Kari Jalonen hob Sie, den Kampfgeist und die Arbeit vor dem Tor hervor.

Es war ein Kampf. Meine Aufgabe ist immer gleich: Puck halten, helfen. Ich selbst schoss auch heute kein Tor. Also hätte ich allein nicht gewinnen können.

Die HCD-Fans feierten Sie nach dem Spiel mit Gesängen.

Das war wirklich schön. Ich vergesse nicht all das Wunderschöne, das ich hier in neun Jahren erlebt habe. Wir hatten sehr viel Erfolg. All das endet für mich auch nicht nur wegen eines Spiels. Gut für mich ist, dass der Hype um meine Rückkehr nun vorbei ist.

Wie war die Fahrt nach Davos?

Ich habe versucht, alles auszublenden, was mir zunächst gut gelungen ist – bis ich in die Halle kam, jedes Gesicht kannte und mit einem Lächeln empfangen wurde. Ich hatte vor dem Spiel noch Kontakt mit ein paar Davosern. Ich schloss aber bewusst keine Wetten ab.

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