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Gottéron hat das Meisterrezept gefunden

Fribourg kommt im vierten Duell des Playoff-Finals gegen den SC Bern zum zweiten Sieg. Gottéron setzt sich in Bern 3:1 durch und gleicht damit die Best-of-7-Serie aus.

Der grosse Mann des Abends: Doppeltorschütze Benjamin Plüss (Nummer 13) wird von seinen Copains beglückwünscht. Dank dem 3:1-Sieg in Bern gleichen die Freiburger die Finalserie zum 2:2 aus.
Der grosse Mann des Abends: Doppeltorschütze Benjamin Plüss (Nummer 13) wird von seinen Copains beglückwünscht. Dank dem 3:1-Sieg in Bern gleichen die Freiburger die Finalserie zum 2:2 aus.
Keystone
Gottéron geht früh in der Startphase in etwas mehr als einer Minute mit 2:0 in Front. Ryan Gardner (51) kann es nicht glauben.
Gottéron geht früh in der Startphase in etwas mehr als einer Minute mit 2:0 in Front. Ryan Gardner (51) kann es nicht glauben.
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Auch sie bereiten sich seriös auf ihren Einsatz vor: Die SCB-Cheerleaders üben noch vor ihrem ersten Auftritt.
Auch sie bereiten sich seriös auf ihren Einsatz vor: Die SCB-Cheerleaders üben noch vor ihrem ersten Auftritt.
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Zweifacher Torschütze und Matchwinner für den HC Fribourg-Gottéron war Benny Plüss. Der Flügelstürmer erzielte gegen den SC Bern das 2:0 und 3:1 und war neben Goalie Benjamin Conz der auffallendste Freiburger.

Die Basis zum Auswärtssieg legten die Freiburger mit einem Blitzstart. Bereits nach 277 Sekunden und Treffern von Captain Sandy Jeannin und Benny Plüss führte der Qualifikationssieger mit 2:0. Von diesem Schock zu Beginn des Spiels erholte sich Bern nur schlecht. Zwar kam der SCB nach gut zehn Minuten durch einen Abstauber von Ryan Gardner noch einmal heran, Anfang des Mitteldrittels stellte Plüss mit seinem zweiten Treffer den Zweitore-Vorsprung wieder her.

Taktisch geschickter Qualifikationssieger

Der Freiburger Sieg war mehr als verdient. Gottéron kam auch nach dem optimalen Start zu mehr Chancen. Trainer Hans Kossmann scheint das Rezept gegen das defensiv eingestellte Bern gefunden zu haben. Die Absenz von Aggressivleader Shawn Heins verkraftete die Mannschaft problemlos. Heins hat das Spital nach seinem Zusammenprall vom Dienstag mit seinem Teamkollegen Greg Mauldin mittlerweile verlassen können. Zumindest am Donnerstag fiel der Kanadier aber noch aus.

Bern machte nicht nur zu viele Fehler in der Abwehr, sondern tat primär auch offensiv viel zu wenig. Trainer Antti Törmänen brachte für Ersatzausländer Jeff Campbell zwar den wieder genesenen Jaroslav Bednar. Bednar spielte mit Martin Plüss und Ivo Rüthemann. Diese Linie war wenig überraschend die gefährlichste. Die nominell erste Formation dagegen um Topskorer Byron Ritchie musste bereits in der 10. Minute den Ausfall von Joël Vermin hinnehmen. Weder Michaël Loichat noch Christoph Bertschy, die danach mit Ritchie und Pascal Berger spielten, vermochten die Lücke zu schliessen.

Die Sache mit der Mittelzone

Gegenüber SRF meinte ein gefasster SCB-Captain Martin Plüss, dass «wir schon Chancen hatten, die Partie zu wenden. Aber die Effizienz fehlte uns. Und wir traten in der Mittelzone nicht so solid wie üblich auf.» Der Center vergass aber nicht, dem Gegner ein Lob auszusprechen: «Fribourg spielte sehr clever.» Für Gottéron-Verteidiger Sebastian Schilt war klar: «Wir verteidigten heute ausgezeichnet und gewannen verdient.»

Voilà, der erste Meistertitel für das Aushängeschild des Kantons Freiburg rückt nach dem Ausgleich in der Finalserie ein wenig näher. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Bern - Fribourg 1:3 (1:2, 0:1, 0:0) PostFinance-Arena. - 17'131 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Massy, Kaderli/Wüst. - Tore: 4. (3:36) Jeannin (Knoepfli) 0:1. 5. (4:37) Benny Plüss (Loeffel, Schilt) 0:2. 11. Gardner (Roche, Ritchie/Ausschluss Jeannin) 1:2. 27. Benny Plüss (Kwiatkowski/Ausschluss Neuenschwander) 1:3. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Ritchie; Bykow. Bern: Bührer; Roche, Beat Gerber; Collenberg, Philippe FurrerM Jobin, Kinrade; Hänni; Vermin, Ritchie, Pascal Berger; Bednar, Martin Plüss, Rüthemann; Loichat, Gardner, Bertschy; Alain Berger, Flurin Randegger, Rubin; Neuenschwander. Fribourg: Benjamin Conz; Ngoy, Birbaum; Kwiatkowski, Abplanalp; Loeffel, Schilt; Schäublin; Hasani, Dubé, Gamache; Mauldin, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Suschinski, Botter, Tristan Vauclair; Cadieux. Bemerkungen: Bern ohne Scherwey (gesperrt), Höhener (verletzt), Sykora, Campbell, Heldstab und Kreis (alle überzählig), Fribourg ohne Heins, Lukas Gerber (beide verletzt), Lauper, Brügger, Mottet und Merola (alle überzählig). Vermin verletzt ausgeschieden (10.). Timeouts Bern (29.) und Fribourg (58:01). Bern von 58:01 bis 58:55 ohne Torhüter.

si/fal

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