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Hanlon übernimmt den Job von Simpson

Der Kanadier Glen Hanlon soll laut einem Medienbericht Coach der Eishockey-Nati werden. Vom Schweizer Verband gibt es weder eine Bestätigung noch ein Dementi.

Neuer Job in der Schweiz: Glen Hanlon löst Sean Simpson ab. (Archivbild)
Neuer Job in der Schweiz: Glen Hanlon löst Sean Simpson ab. (Archivbild)
Keystone

Die Meldung des «Blicks» sorgte am Rand der WM in Minsk für einigen Wirbel bei den Beteiligten. Eine Stellungnahme dazu wollte aber niemand abgeben. «In verschiedenen Medien wurden in jüngster Vergangenheit diverse Namen zu möglichen Nachfolgern von Sean Simpson kolportiert. Swiss Ice Hockey (SIHF) äussert sich zum jetzigen Zeitpunkt zu keinem dieser Namen», liess sich Verwaltungsrats-Präsident Marc Furrer in einer kurzen Medienmitteilung des Schweizer Verbandes zitieren. Man werde erst nach dem Turnier in Weissrussland informieren.

Auch Hanlon selbst war keine Bestätigung zu entlocken. «Es ist nicht fair, dies im Moment zu kommentieren», sagte der 57-jährige Kanadier in einem TV-Interview gegenüber dem SRF. Er dementierte die Meldung aber ebenfalls nicht.

Zweifel bestehen indes keine: Glen Hanlon beerbt nach der WM seinen ehemaligen Assistenten Sean Simpson. Zusammen hatten sie Weissrussland 2006 in die WM-Viertelfinals und auf Platz 6 geführt – die beste WM-Klassierung der ehemaligen Sowjet-Republik. Assistent von Hanlon soll John Fust werden.

Die Frage des Zeitpunkts

Der Zeitpunkt, an dem die Nachricht durchsickerte, könnte pikanter fast nicht sein. Am Montag absolviert die Schweiz ihr drittes Spiel ausgerechnet gegen die Weissrussen. Die Partie ist für beide Teams und für beide Trainer wegweisend im Hinblick auf die Viertelfinal-Qualifikation und den weiteren Verlauf des Turniers. «Ich war ein wenig schockiert, als ich die Meldung hörte. Es ist ein witziger Zeitpunkt, so kurz vor dem Spiel zwischen den beiden Teams», sagte der ehemalige NHL-Torhüter Hanlon gegenüber dem SRF.

In der Schweiz ist Hanlon ein unbeschriebenes Blatt. Die Anforderung des Schweizer Verbandes, dass ein Nationaltrainer das Schweizer Eishockey kennen sollte, erfüllt er jedenfalls nicht. Dies ist bei seinem designierten Assistenten John Fust anders. Fust soll seinen Vertrag als Trainerassistent des NLA-Klubs Lausanne gemäss dem «Blick» zu Gunsten der neuen Aufgabe gekündigt haben.

si/ajk/fal

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