Zum Hauptinhalt springen

Harry Houdini lässt grüssen

Zum fünften Mal in den diesjährigen Playoffs hat sich der SCB in einem Spiel der letzten Chance durchgesetzt.

Positive Erinnerungen: Im Vorjahr konnten Joël Vermin (links) und Pascal Berger in der Halbfinalserie gegen Freiburg jubeln – der SCB gewann 4:1
Positive Erinnerungen: Im Vorjahr konnten Joël Vermin (links) und Pascal Berger in der Halbfinalserie gegen Freiburg jubeln – der SCB gewann 4:1
Keystone
Antreiber der Entfesselungskünstler: SCB-Captain Martin Plüss war massgeblich an der Berner Wende im Halbfinal beteiligt.
Antreiber der Entfesselungskünstler: SCB-Captain Martin Plüss war massgeblich an der Berner Wende im Halbfinal beteiligt.
Andreas Blatter
Tolle Ambiance in der Bern-Arena vor dem Anpfiff des siebten und entscheidenden Spiels.
Tolle Ambiance in der Bern-Arena vor dem Anpfiff des siebten und entscheidenden Spiels.
Keystone
1 / 10

Am Schluss fielen sie reihenweise, die drei Türme in der Zuger Abwehr. Alessandro Chiesa kassierte wegen Meckerns eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe, Andy Wozniewski fuchtelte frustriert mit seinem Stock herum, als hätte er einen Staubwedel in der Hand. Timo Helbling schliesslich musste nach einer rüden Attacke gegen Christoph Bertschy auf die Strafbank, wo er sich mit einer Handvoll schadenfreudiger Zuschauer anlegte. So traf nach über 400 Spielminuten im Halbfinal doch noch ein, was viele Exponenten im Vorfeld der Serie erwartet hatten: Die gross gewachsenen 100-Kilogramm-Brocken in der EVZ-Defensive verloren die Nerven. Chiesa, Wozniewski und Helbling sind für ihre kurze Zündschnur bekannt, über weite Strecken des Halbfinalvergleichs mit dem SC Bern agierte das Trio aber äusserst diszipliniert, machte vor dem eigenen Tor die Räume eng und den Bernern das Leben schwer. Letztlich setzte sich der Favorit in extremis im siebten Spiel durch (4:1), was bei den Zentralschweizern zum finalen Frustabbau führte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.