Huttwil siegt, Wiki ist torlos

Huttwil hat Wiki-Münsingen im Berner Duell in der Swiss Regio League 2:0 bezwungen. Beide Treffer fielen bereits im Startdrittel.

Liegend trifft es sich besser: Fabian Born (vorne) überwindet Wikis Torhüter Lars Lenze.<p class='credit'>(Bild: Marcel Bieri)</p>

Liegend trifft es sich besser: Fabian Born (vorne) überwindet Wikis Torhüter Lars Lenze.

(Bild: Marcel Bieri)

Das kantonale Duell zwischen Huttwil und Wiki-Münsingen verlief animiert. Die Huttwiler Führung nach dem ersten Spielabschnitt war verdient. Die Gastgeber überstanden eine doppelte Unterzahl und markierten ihrerseits in Überzahl ein herrliches Tor zum 2:0 durch Fabian Born.

Wiki-Münsingen gelang eine Wende nicht mehr, auch im Powerplay reüssierte man nicht. «Wir haben da zwar entsprechende Trainings absolviert, können das aber im Moment nicht erfolgreich aufs Eis bringen», meinte dazu Wikis Trainer Stefan Gerber. Seine Mannschaft ist in drei Spielen, inklusive Cup gegen den SCB, ohne jeglichen Torerfolg geblieben und ist Tabellenletzter.

Knochenarbeit

Aus Sicht von Hockey Huttwil war die schadlos überstandene doppelte Unterzahl ein Schlüssel zum Erfolg. «Das Boxplay hat heute sehr gut funktioniert und uns geholfen, diesen Match zu ­gewinnen», sagte Huttwils Assistent-Coach Daniel Bieri. «Drei gegen fünf ist Knochenarbeit, das haben wir leidenschaftlich gespielt», ergänzte er.

Hervorzuheben gilt es auch die Kombination in Überzahl über mehrere Stationen, welche Fabian Born zum 2:0 ­abschloss. «Den muss ich machen», meinte der Torschütze. Er sah noch einen anderen Schlüssel zum Erfolg: «Wir haben viel Laufarbeit betrieben.» Zuvor war Sven Nägeli ums Tor gekurvt und hatte Wikis Torhüter Lars Lenze düpiert. Die Gastgeber gingen so 1:0 in Führung.

Zu Beginn des Mitteldrittels war Huttwil eher tonangebend. Erst nach knapp acht Minuten wurde Keeper Lukas Gasser wieder geprüft. Till Allemann sah aber seinen Schuss von Gasser pariert. Zu umständlich agierten die Aaretaler danach im Pow­erplay, zu clever Huttwil, um Gegentreffer zuzulassen.

Zu Beginn des Schlussabschnitts stand Gasser zweimal binnen Sekunden wieder am richtigen Ort, um die Schüsse Wikis zu blockieren. Die Aaretaler suchten danach mit Vehemenz den Torerfolg, trafen aber wie in den Spielen zuvor nicht.

Berner Zeitung

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