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Iggulden: «Wir müssen uns vor niemandem verstecken»

Seine Equipe habe mit mehr Leidenschaft und Herzblut agiert, sagte Langnaus kanadischer Siegesschütze Mike Iggulden.

Mike Iggulden (Helmnummer 73) jubelt mit seinen Kollegen über den Sieg gegen den Erzrivalen.
Mike Iggulden (Helmnummer 73) jubelt mit seinen Kollegen über den Sieg gegen den Erzrivalen.
Andreas Blatter

Mit zwei verwerteten Penaltys haben Sie für die Differenz gesorgt. Was bedeutet Ihnen dieser Erfolg? Mike Iggulden: Es ist einer der schönsten und intensivsten Momente meiner Karriere. Ich verspüre eine unglaubliche Genugtuung und weiss, dass wir als Team etwas Besonderes erreicht haben. Vor 15000 Zuschauern den Meister zu bezwingen – das wird uns für die nächsten Wochen viel Energie verleihen.

Im Penaltyschiessen agierten Sie überaus abgeklärt. Spürten Sie keine Nervosität? Als Kind habe ich mit meinem Vater im Hinterhof stundenlang Penaltys geübt, dies hat sich nun ausbezahlt (lacht). Ich bin auf wie neben dem Eis ein ruhiger Typ, deshalb hielt sich meine Aufregung in Grenzen. Vor dem letzten Penalty spürte ich aber schon einen gewissen Druck, schliesslich stehe ich als Ausländer in der Verantwortung.

Im Vorfeld des Spiels war ein souveräner Sieg des SCB erwartet worden. Wann haben Sie gespürt, dass der Meister keineswegs übermächtig ist? Wir hatten Respekt vor dem SCB; bereits in der Startphase wurde aber deutlich, dass wir mit mehr Leidenschaft und Herzblut agieren. Wir haben nun innert weniger Tage den Vizemeister und den Meister bezwungen und müssen uns vor niemandem mehr verstecken.

Überraschte Sie der zuweilen emotionslose Auftritt des SCB? Vielleicht haben uns die Berner nach unserer klaren Niederlage in Kloten (2:7, die Red.) etwas unterschätzt. Unser Ziel war es, keine unnötige Hektik aufkommen zu lassen. Wir wollten aggressiv spielen, aber kleine Strafen vermeiden. Dies ist uns ziemlich gut gelungen. Wir dürfen sehr stolz auf uns sein.

Gegen Bern agierten Sie erstmals als Center. Behagt Ihnen diese Position? In den ersten vier Partien wurde ich als Flügel eingesetzt, blieb aber unter den Erwartungen. Trainer John Fust versteht es, Korrekturen anzubringen, wenn es die Situation erfordert. Ich denke, nun bin ich bei den Tigers angekommen.

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