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«Jeder, der dieses Spiel liebt, leidet»

Der Lockout in der NHL wird immer mehr zu einer Farce. Doch die Hoffnung, dass in diesem Winter in der besten Liga der Welt doch noch gespielt wird, ist noch nicht vom Tisch.

Starre Gesichter: Die Spieler Sidney Crosby (l.) und Mike Richards hören ihrem Gewerkschaftsboss Donald Fehr nach den gescheiterten Verhandlungen zu.
Starre Gesichter: Die Spieler Sidney Crosby (l.) und Mike Richards hören ihrem Gewerkschaftsboss Donald Fehr nach den gescheiterten Verhandlungen zu.
Reuters

Erneut ist die Situation im Arbeitskampf von grosszügig verdienenden Angestellten (Eishockeyprofis) und reichen Männern (Clubbesitzer) festgefahren. Auf Vorschläge der Liga folgten in New York Gegenvorschläge der Spielergewerkschaft NHLPA. Beide Parteien lehnten jeweils ab. Am Donnerstag brach NHL-Commissioner Gary Bettman die Verhandlungen ab. Bettman, ein blitzgescheiter Mann wie sein Gegenspieler Don Fehr, warf der Gewerkschaft in lautem Ton vor, dass sie gar keinen Deal wolle. «Die Clubbesitzer konnten es nicht verstehen, dass die Spieler auf unseren Vorschlag, 300 statt 211 Millionen Dollar als Entschädigung für Mindereinnahmen bei der Umwandlung der Verträge lockerzumachen, nicht euphorisch reagierten. Ich habe einige der Clubbesitzer noch nie so enerviert gesehen.»

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