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Kevins Plan B bleibt vorerst in der Schublade

Während in der National League A die Lockout-Stars für Schlagzeilen sorgen, nimmt Kevin Lötscher eine Liga tiefer kleine Schritte auf seinem Weg zurück nach oben.

Ein Moment der Ruhe: Kevin Lötscher geniesst ein paar Stunden in seiner Berner Wohnung. Der Eishockeyprofi pendelt dieser Tage zwischen Bern und dem Wallis.
Ein Moment der Ruhe: Kevin Lötscher geniesst ein paar Stunden in seiner Berner Wohnung. Der Eishockeyprofi pendelt dieser Tage zwischen Bern und dem Wallis.
Urs Baumann

Er hatte es schon länger geplant, die Umsetzung jedoch erfolgte spontan: Kevin Lötscher griff zum Telefon und verabredete sich mit Daniel Albrecht. Die Walliser trafen sich auf halbem Weg, in Gampel, auf einen Kaffee. Es sollten je drei Tassen werden, mindestens. «Die Zeit verging wie im Flug», erinnert sich Lötscher. Der Eishockeyprofi und der Skirennfahrer – beide hatten ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten – tauschten sich intensiv aus; über die Schwierigkeiten bei der Rückkehr in den Alltag, über ihr Comeback im Sport. Albrecht sprach von der Herausforderung, nach dem Unfall die erste Kurve auf Ski im Schnee zu meistern, Lötscher erwähnte seinen ersten Versuch, mit den Schlittschuhen rückwärtszulaufen, welcher prompt mit einem Sturz geendet hatte. Und immer wieder sagte der eine zum anderen: «Ich weiss genau, was du meinst.» Der Austausch habe geholfen, man werde sich wieder treffen, sagt Kevin Lötscher.

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