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Kommentar: «Keine Reaktion auf Rückschläge»

Es ist ein Déjà-vu der unschönen Sorte. Wie im Vorjahr hat die Schweiz vor dem abschliessenden WM-Spiel gegen die USA keine Chance mehr, die Viertelfinals zu erreichen.

Nachdem sich die Auswahl mit zwei Siegen über Kasachstan und Weissrussland sowie knappen Niederlagen gegen Finnland und Kanada auf Kurs befunden hatte, erlitt die WM-Expedition Sean Simpsons gegen Frankreich Schiffbruch. Gegen die Slowakei vermochte sich das Team zwar aufzufangen, doch fehlte es den Spielern an der letzten Überzeugung. Das Ziel Viertelfinal wurde klar verpasst.

Was sich wie ein Ausredenkatalog liest, darf in Anbetracht der gescheiterten WM-Kampagne 2012 nicht ausser Acht gelassen werden: Die Schweiz hatte in ihrer Gruppe von sämtlichen Teilnehmern den ungünstigsten Spielplan, musste dreimal zwei Partien innert 24 Stunden bestreiten. Dazu kamen die Verletzungen Simon Mosers und Daniel Rubins. Die Torhüterleistungen genügten an diesem Turnier ausnahmsweise nicht höchsten Ansprüchen. Und über die Schiedsrichter vermochte bald einmal jeder nur noch den Kopf zu schütteln. Nur: Wer über Referees diskutiert, der hat bereits verloren.

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