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Konkursdrohung lähmt die Flyers

Der Klotener Verwaltungsrat verpasst das Ultimatum der National League und heuert einen Sanierer an.

Kein Basteln mehr? Die Zukunft der Flyers hängt an einem dünnen Faden.
Kein Basteln mehr? Die Zukunft der Flyers hängt an einem dünnen Faden.
Keystone

Die Führungscrew der Kloten Flyers ist nicht in der Lage, den für heute geforderten Geschäftsbericht 2011/12 testiert einzureichen. Der Grund dafür ist so einfach wie besorgniserregend: Würde das vergangene Geschäftsjahr offiziell abgeschlossen, müssten die Flyers per sofort die Bilanz deponieren. Ihre Verschuldung beträgt laut Verwaltungsrat je nach Bewertung zwischen 6,5 und 9,2 Millionen Franken.

Für die weiteren Gespräche mit der Liga und der Taskforce um Peter Bossert hat der VR in Daniel Hunkeler einen Sanierungsspezialisten engagiert. Dessen erste Aufgabe wird es sein, das weitere Vorgehen mit der Liga zu besprechen – die nun weiterhin nicht auf gesicherte Zahlen zurückgreifen kann und bei der Lizenzvergabe immer mehr unter Druck gerät.

Eine neue Investorengruppe?

Auch für das Team um Bossert dürften die Gespräche mit Gläubigern und Investoren ohne gesicherte Zahlen schwerer werden. Ursprünglich hatte die Taskforce am Mittwoch über den Jahresabschluss informieren wollen. Der Verwaltungsrat liess gestern ebenfalls verlauten, er befinde sich in Verhandlungen mit einer schweizerischkanadischen Investorengruppe, denen gemäss der Agentur «Sportinformation» zwei ehemalige NHL-Spieler angehören sollen.

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