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Lars Weibel beendet die Karriere

Der ehemalige Goalie (36) der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft hängt seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel.

Rücktritt: Lars Weibel zieht seine Torhütermontur aus.
Rücktritt: Lars Weibel zieht seine Torhütermontur aus.

Der zuletzt bei den Kölner Haien tätige gebürtige Auzsserschwyzer wird beim Unternehmen Bösiger-Langenthal Leiter für Spezialprojekte.

Weibel, der sein Eishockey-ABC beim SC Rapperswil-Jona lernte, blickt auf eine eindrückliche Karriere zurück. Er bestritt für Biel, Lugano, Davos und zuletzt Zug 737 Einsätze in der NLA. Sein Debüt gab er am 6. Oktober 1992 in der Partie Biel gegen Fribourg. Mit Lugano und Davos gewann er 1999 respektive 2002 den Schweizer Meistertitel. Zudem siegte er mit den Bündnern 2000 und 2001 beim Spengler Cup. 2003 und 2004 wurde Weibel zum besten Torhüter der NLA gekürt, dreimal gewann er die Jacques-Plante-Trophy für den besten Goalie der NLA-Qualifikation (1995, 2002, 2003).

Für die Schweiz nahm Weibel an vier Weltmeisterschaften (1995 und 2001 bis 2003) und an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City teil, wobei er praktisch nie das Vertrauen erhielt. Nach der WM 2003 erklärte er den Rücktritt aus dem Nationalteam.

Nachdem Weibel bei Zug nicht mehr erwünscht gewesen war, wagte er den Sprung ins Ausland. In der vergangenen Saison spielte er für den DEL-Verein Kölner Haie. Trotz guten Leistungen erhielt er jedoch keinen neuen Vertrag. Zwar hatten zahlreiche Vereine Interesse an einer Verpflichtung von Weibel, doch entschied er sich, einen neuen Lebensabschnitt in Angriff zu nehmen. «Nun habe ich die Chance zu beweisen, dass ich mehr kann als Eishockey spielen», sagte der Vater einer siebenjährigen Tochter und eines vierjährigen Sohnes.

si/fal

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