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«Leo ist einfach Weltklasse»

Leonardo Genoni ist ein wesentlicher Faktor, warum der HC Davos im Final-Klassiker gegen den ZSC führt. Eishockey-Experten erklären die Vorzüge des 27-jährigen Torhüters.

Der Hexer im Hallenstadion: Besonders im dritten Finalspiel am Ostermontag beweist Leonardo Genoni, dass er ein exzellenter Torhüter ist. (Bild: 6. April 2015)
Der Hexer im Hallenstadion: Besonders im dritten Finalspiel am Ostermontag beweist Leonardo Genoni, dass er ein exzellenter Torhüter ist. (Bild: 6. April 2015)
Keystone
Auch ZSC-Powerflügel Patrik Bärtschi kann den Goalie des HC Davos nicht bezwingen. Genoni zeigt beim 3:2-Sieg insgesamt 52 Paraden und hält alle vier Penaltys der Lions. (6. April 2015)
Auch ZSC-Powerflügel Patrik Bärtschi kann den Goalie des HC Davos nicht bezwingen. Genoni zeigt beim 3:2-Sieg insgesamt 52 Paraden und hält alle vier Penaltys der Lions. (6. April 2015)
Keystone
Eigenartigerweise hat Genoni bisher in der Nationalmannschaft nicht jene tragende Rolle gespielt wie im Club. An der A-WM 2014 in Minsk kassiert er gegen den späteren Weltmeister Russland einen Treffer. Am Schluss sind die Schweizer mit dem 0:5 gegen die Sputniks noch gut bedient. (9. Mai 2014)
Eigenartigerweise hat Genoni bisher in der Nationalmannschaft nicht jene tragende Rolle gespielt wie im Club. An der A-WM 2014 in Minsk kassiert er gegen den späteren Weltmeister Russland einen Treffer. Am Schluss sind die Schweizer mit dem 0:5 gegen die Sputniks noch gut bedient. (9. Mai 2014)
Reuters
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Enzo Corvi war sichtlich gezeichnet. Aber nach dem 3:2-Sieg nach Penaltys im Hallenstadion meinte er am Montag strahlend gegenüber der TV-Kamera: «Leo hielt wieder hervorragend. In den Playoffs ist er einfach immer Weltklasse.» Mit Leo meinte der Torschütze und Stürmer des HC Davos natürlich seinen Goalie Leonardo Genoni, der mit seinen 52 Paraden und vier gehaltenen Zürcher Versuchen im Shootout sein Team zum Sieg führte. Und wie er im Sudden Death die Chance von Luca Cunti zunichtemachte, war in der Tat sensationell. Selbst ZSC-Trainer Marc Crawford lobte die Leistung des gegnerischen Torhüters. Sie war wesentlicher Bestandteil, dass trotz einem Schussverhältnis von 54:16 für die Lions die Bündner als glückliche Gewinner das Eis verliessen und nun in der temporeichen, packenden Best-of-7-Finalserie mit 2:1 in Führung liegen.

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