Zum Hauptinhalt springen

Mark Streit: «Es kam mir vor, als stünde ich an der Autobahn»

Mark Streit, Berner Eishockeyprofi in Diensten der New York Islanders, hat sich von seiner Schulterverletzung gut erholt. Obwohl er wieder mit der Mannschaft trainiert, ist fraglich, ob er in dieser Saison noch NHL-Spiele bestreiten wird. «Im Hinterkopf habe ich aber noch die WM in der Slowakei», sagt der 33-Jährige.

Mark Streit macht eine Leidenszeit durch: «Für den Nervenkitzel, die Emotionen, das Hinarbeiten auf ein Ziel im Team – für das alles gibt es keinen Ersatz.»
Mark Streit macht eine Leidenszeit durch: «Für den Nervenkitzel, die Emotionen, das Hinarbeiten auf ein Ziel im Team – für das alles gibt es keinen Ersatz.»
Keystone

Am Bahnhof halten pro Stunde nur zwei oder drei Züge, braune Backsteinhäuser säumen die sauberen, wenig befahrenen Strassen. 90 Prozent der rund 22'000 Bürger sind weiss, die meisten von ihnen gut betucht. Garden City ist die temporäre Heimat von Mark Streit. Unweit von Manhattan, wo das Leben rund um die Uhr pulsiert, geniesst der Berner Eishockeyprofi die Ruhe und die für die USA untypische Tatsache, dass er zu Fuss Besorgungen machen und Restaurants aufsuchen kann. Es ist 14.45 Uhr; Streit ist soeben vom Training zurückgekehrt. Nur 7 Fahrminuten ist das Nassau Veterans Memorial Coliseum, wo die New York Islanders ihre Heimspiele austragen, von Streits Wohnort entfernt. Während der 33-Jährige in einem asiatischen Restaurant Sushi bestellt, befinden sich seine Teamkameraden auf dem Weg nach New York City. Tags darauf findet im Madison Square Garden das Derby gegen die New York Rangers statt. Es sei hart, zuzusehen, wie die Taschen der Kollegen aus der Garderobe getragen würden, erzählt der frühere SCB-Junior. «Dass mich das so schmerzt, ist grundsätzlich ein gutes Zeichen – ich spiele schon sehr lange Eishockey und habe immer noch viel Spass daran. Ich freue mich wirklich auf mein Comeback.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.