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Martin Gerber auf Klubsuche

Martin Gerbers gesundheitliche und sportliche Zukunft ist ungewiss. Sein Agent hält Ausschau nach einem neuen Verein.

Auf Klubsuche: Goalie Martin Gerber.
Auf Klubsuche: Goalie Martin Gerber.
Keystone

Die Situation von Martin Gerber beim russischen KHL-Klub Atlant Mytischtschi spitzt sich zu. Der Langnauer Torhüter konnte das Spital verlassen und erholt sich auch zusehends von seiner Nackenverletzung. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr aufs Eis ist aber nach wie vor sehr schwer abzuschätzen. Auch die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen ab Mitte Februar in Vancouver (Ka) ist fraglich. Gleichzeitig gehört Gerbers «Stellvertreter» Jan Lasak mit einer Abwehrquote von 92,2 Prozent und einem Gegentordurchschnitt von 2,31 zu den besten KHL-Torhütern. Mit dem Goalie des slowakischen Weltmeisterteams von 2002 gewann Mytischtschi nach dem Ausfall Gerbers sechs von neun Spielen und hat seine Playoffchancen erhöht.

Nur ein ausländischer Goalie

Der Vertrag mit Lasak läuft Ende Januar ab. «Ich gehöre nicht zum slowakischen Olympiateam und würde gerne bei Atlant bleiben», macht er aus seinen Ambitionen kein Geheimnis. Mytischtschi muss sich also in den nächsten Tagen entweder für eine Vertragsverlängerung mit Jan Lasak oder für Martin Gerber mit seiner ungewissen gesundheitlichen Zukunft entscheiden. Denn, und das ist der Knackpunkt: In der KHL dürfen die Vereine nur einen ausländischen Goalie im Kader haben. Gerbers Agent Rolf Simmen bestätigt die gestrige Meldung der russischen Internetseite «lifesports.ru» mit dem Titel «Gerber sucht neuen Klub». «Martin Gerber», sagt Simmen, «besitzt die schlechteren Karten als Lasak, das ist klar. Aus diesem Grund müssen wir damit rechnen, dass sich die Verantwortlichen von Mytischtschi für die Variante mit der grösseren Sicherheit entscheiden und die ist im Moment Jan Lasak. Deshalb haben wir begonnen, in Russland und auch anderswo Ausschau nach Möglichkeiten halten.»

BZ/wh

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