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Mit vier Shorthandern vom 1:3 zum 7:5

Der SC Bern steht in der Champions Hockey League nicht mehr mit leeren Händen da. Die Berner gewannen das turbulente Spiel gegen den schwedischen Meister HV71 Jönköping mit 7:5.

Erster Berner Sieg in der Champions Hockey League.
Erster Berner Sieg in der Champions Hockey League.
Keystone

Für Bern war es ein rentabler Abend. 7057 Zuschauer kamen in die PostFinance-Arena und bezahlten alle Eintritt (da die 13'000 Saisonkarten nicht zum Eintritt berechtigten). Ausserdem bringt der Sieg dem kerngesunden SCB weitere 75'000 Franken Preisgeld in die Kriegskasse. Trotz des ersten Champions-League-Erfolges muss Bern nächste Woche aber ambitionslos nach Finnland zu den Espoo Blues reisen. Eine Chance auf die Halbfinals hätte Bern nur mit einem (unrealistischen) Auswärtssieg mit mindestens fünf Toren Differenz. Die Espoo Blues benötigen bloss noch einen Punkt, um nach dem russischen Champion Salawat Julajew Ufa als zweites Team die Halbfinals zu erreichen.

Dass Bern im vierten Anlauf (endlich) erstmals ein internationales Spiel gewann, lag auch am Gegner. Die Schweden führten nach dem ersten Abschnitt und bis zur 24. Minute trotz nur fünf Torschüssen mit 3:1. Im zweiten Abschnitt schlich sich aber der Schlendrian bei den Schweden ein: Jönköping kassierte bis zum Schluss noch vier Gegentore in Überzahl (!): das 3:2, das 3:5, das 4:6 und das 4:7. Christian Dubé erzielte beim Comeback nach einer Hirnerschütterung, wegen der er vier Spiele verpasst hatte, einen Hattrick. Dubé markierte die Tore vom 2:3 zum 4:3 mit zwei Solos, ausserdem setzte er in der 55. Minute mit dem Goal zum 7:4 den Berner Schlusspunkt.

si/bru

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