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Nati gewinnt All-Star-Game gegen die NLA-Ausländer

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam setzt sich gegen eine Auswahl von hierzulande engagierten Ausländern mit 6:4 durch. Die Tore fielen phasenweise wie reife Früchte.

Körpereinsatz war verpönt, Bodychecks gab es keine: Der Schweizer Ryan Gardner (links) und Jorden Hendry von der NLA Selection im Freundschaftsspiel der Schweizerischen Nationalmannschaft gegen die NLA Selection in der Postfinance Arena in Bern. (8. November 2011)
Körpereinsatz war verpönt, Bodychecks gab es keine: Der Schweizer Ryan Gardner (links) und Jorden Hendry von der NLA Selection im Freundschaftsspiel der Schweizerischen Nationalmannschaft gegen die NLA Selection in der Postfinance Arena in Bern. (8. November 2011)
Keystone

Die Premiere im letzten Februar hatte ebenfalls die Schweiz gewonnen, damals mit 3:2 nach Penaltyschiessen nach einem 0:1-Rückstand bis zur 51. Minute. Diesmal rauschte das Skore innerhalb von weniger als fünf Minuten unmittelbar vor und nach der ersten Pause von 0:1 auf 3:3 hoch. Die Vorentscheidung fiel in der Schlussphase des zweiten Abschnitts, als innerhalb von 117 Sekunden die Treffer vom 3:3 bis zum 6:4 fielen.

Die erfolgreichste Linie in der Schweizer Meisterschaft, der Freiburger Block mit Julien Sprunger, Andrej Bykow und Benny Plüss, erzielte auch am Dienstag die meisten Tore (3).

Der sportliche Wert des Sieges ist bescheiden. Die beiden Teams lieferten sich nicht ein Eishockeyspiel, sondern höchstens ein Schauspiel. Körpereinsatz war verpönt, Bodychecks gab es keine.

Deutschland-Cup am Wochenende

Ernsthafter und seriöser wird es für das Team von Sean Simpson zweifellos am nächsten Wochenende am Deutschland-Cup zur Sache gehen. In München treffen die Schweizer ab Freitag der Reihe nach auf Deutschland, die USA und die Slowakei.

Das nächste Heimspiel findet erst am 4. April gegen Finnland im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Helsinki statt.

si/rub

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