Zum Hauptinhalt springen

Nino Niederreiter debütiert in der besten Liga der Welt

Zum vierten Mal in Folge hat die NHL zum Saisonstart in Europa gastiert. Derweil sind Jonas Hiller, Luca Sbisa und Debütant Nino Niederreiter auf nordamerikanischem Eis unterschiedlich in die neue Spielzeit gestartet.

Guillaume Latendresse war es am vergangenen Donnerstag vorbehalten, das erste Tor der NHL-Saison 2010/2011 zu markieren. Der Stürmer der Minnesota Wild traf gegen die Carolina Hurricanes zum 1:0 (Schlussresultat: 3:4) in der Hartwall-Arena von Helsinki. Dass der erste Saisontreffer der nordamerikanischen Profiliga auf europäischem Eis fällt, ist indes kein Novum: Zum vierten Mal in Folge eröffneten einige NHL-Equipen ihre Saison in Europa, wobei erstmals gleich sechs Teams zum Auftakt ausserhalb Nordamerikas im Einsatz standen: Je zweimal verglichen sich Carolina und Minnesota in Helsinki, San José und Columbus in Stockholm sowie Boston und Phoenix in Prag. Die Vergabe entsprach durchaus der Logik: In der Hartwall-Arena standen sechs finnische NHL-Söldner im Einsatz, in Prag wurde am Samstag nicht zufällig ein Tscheche, Doppeltorschütze Radim Vrbata, zum besten Spieler gekürt.

Das verstärkte Streben seitens der National Hockey League nach Expansion in Richtung Europa kommt nicht von ungefähr – der europäische Markt wird für die NHL von Jahr zu Jahr interessanter: Gemäss einer Studie stammen rund 20 Prozent der täglichen Besucher des Onlineportals nhl.com aus Europa. Zudem beläuft sich der Anteil europäischer Spieler (über 225) in der NHL auf 26 Prozent. Mehr als die Hälfte der NHL-Teams ist in den vergangenen sechs Jahren mindestens einmal auf europäischem Eis in eine NHL-Spielzeit gestartet. Von den «Original Six» – so werden jene sechs Franchisen bezeichnet, welche seit der Vergabe des Stanley-Cup durch die NHL dabei sind – gelten deren drei (Montreal, Toronto und die New York Rangers) bisher noch nicht als europäische Saisonniers.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.