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Peinliches Eigentor in der NHL

Die Montreal Canadiens führten gegen die New York Islanders scheinbar sicher 3:2, bis sich Ryan O'Byrne einen fatalen Aussetzer leistete.

Zum Tor des Abends avancierte Ryan O'Byrne von den Montreal Canadiens. Er war es, der Mark Streit (25 Minuten Eiszeit) und den New York Islanders noch einen 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen ermöglichte. Streits Ex-Klub Montreal führte nach 55 Minuten zuhause mit 3:2, bevor O'Byrne 4:47 vor Schluss ins Geschehen eingriff. An der eigenen blauen Linie von einem Gegenspieler bedrängt, passte er den Puck zu seinem Torhüter Carey Price zurück. Dabei bemerkte O'Byrne aber nicht, dass eine Strafe gegen die Islanders angezeigt worden war und Price sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte. So kam New York zum fünften Sieg in den letzten sechs Spielen.

Ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmen die Philadelphia Flyers. Mit Luca Sbisa, der während 14:09 Minuten auf dem Eis stand, gewannen die Flyers gegen die Dallas Stars 4:3. Den Siegestreffer erzielte Mike Knuble 5:08 vor Schluss. Philadelphia überzeugte beim 5. Sieg in Folge vor allem im Box-Play: Dallas gelang in allen fünf Powerplay-Situationen kein einziger Treffer.

Gleiche Szene in der NLB

Ähnliches war jüngst auch der Schweiz zwischen den Neuchâtel Young Sprinters und Lausanne passiert. Neuenburgs Keeper Damiano Ciaccio hatte den Puck vom Tor weggespielt, hinaus aufs Eis, aber nicht ein Mit-, sondern ein Gegenspieler schnappte ihn sich. Das Verhängnisvolle dann: Dieser spielte einen unkontrollierten Rückpass und realisierte erst dann, dass sein eigener Goalie das Tor wegen angezeigter Strafe verlassen hatte. Der Puck kullerte hinter die Torlinie, und weil es im Eishockey keine Eigentore gibt, wurde als Schütze jener notiert, der als letzter Neuenburger in Scheibenbesitz war: Ciaccio.

si/son

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