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Philippe Furrer: «Das war ein grosser Schritt»

Nach dem Sieg im Zähringer-Derby sieht die Eishockeywelt des SC Bern gleich viel besser aus. Jeder habe Vollgas gegeben, einfach gespielt und die kleinen Dinge richtig gemacht, meint Verteidiger Philippe Furrer.

Adrian Ruch
Byron Ritchie (links) brachte den SC Bern früh in Führung. Nicht nur in dieser Szene zeigten sich die Freiburger indisponiert.
Byron Ritchie (links) brachte den SC Bern früh in Führung. Nicht nur in dieser Szene zeigten sich die Freiburger indisponiert.
Keystone
Der Berner Ryan Gardner (Mitte) und die Freiburger Spieler Christian Dube, Goalie Benjamin Conz und Michael Ngoy (von rechts).
Der Berner Ryan Gardner (Mitte) und die Freiburger Spieler Christian Dube, Goalie Benjamin Conz und Michael Ngoy (von rechts).
Keystone
Der Berner Joel Vermin (Mitte) fliegt vor dem Torhüter Benjamin Conz und Joel Kwiatkowskis vorbei.
Der Berner Joel Vermin (Mitte) fliegt vor dem Torhüter Benjamin Conz und Joel Kwiatkowskis vorbei.
Keystone
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Es war wieder einmal ein Abend ganz nach dem Gusto der SCB-Anhänger. Die Fans sangen in den letzten 15 Minuten fast durchgehend. Sie unterbrachen die Dauerunterstützung nur, um nach Roman Josis Traumtor zu jubeln und pfeifend gegen Strafen zu protestieren.

Es war auch ein Abend, der die Akteure zufriedenstellte. Am vergangenen Freitag, nach dem 3:2-Sieg gegen Kloten, hatten die SCB-Spieler einerseits erleichtert, anderseits ernst gewirkt. Ihnen war klar, dass sie wohl einen wichtigen Schritt aus der Krise und Richtung Normalität gemacht, aber keineswegs überzeugt, geschweige denn geglänzt hatten. Als die Equipe von Antti Törmänen gestern Abend nach dem 6:2-Erfolg gegen Gottéron das Eis verliess, waren die Gesichter der Protagonisten entspannt. Einige lächelten, Tristan Scherwey strahlte wie ein Marienkäfer, und die Kanadier Geoff Kinrade sowie John Tavares plauderten fröhlich. Ivo Rüthemann forderte den zum «besten Spieler» gewählten Tavares auf, in die Arena zurückzukehren. Der NHL-Profi, mit den Gepflogenheiten in der Schweiz noch nicht vollständig vertraut, drehte dann seine Ehrenrunde.

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