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Philippe Furrer: «In Bern geht es einzig ums Business»

Nach drei Jahren in Lugano ist der Verteidiger (33) in die Region Bern zurückgekehrt – nicht zum Stammclub SC Bern, sondern zum Rivalen Gottéron. Im Gespräch vor dem Zähringerderby zeigt sich: Furrers Verhältnis zum SCB ist belastet.

Schöne Perspektiven in der neuen Heimat: Philippe Furrer posiert in Murten.

Schöne Perspektiven in der neuen Heimat: Philippe Furrer posiert in Murten.

(Bild: Raphael Moser)

Reto Kirchhofer@rek_81

Philippe Furrer, erzählen Sie uns bitte einen Freiburgerwitz.
Als Kind kannte ich viele. In Bern wirst du entsprechend erzogen. (lacht) Aber ich zähle zur Gruppe jener, die sich Witze schlecht merken können.

Was meinen Sie mit «erzogen»?
Ich habe 24 Jahre lang für den SCB gespielt. Dort lernst du bereits als Junior: Freiburg ist tabu. (lacht) Neben dem Eis gab es häufig Emotionen. Ich erinnere mich an ein Spiel in Freiburg: Alles war voller Rauch, die Berner Fans waren soeben angekommen, Bäregräbeler inklusive. «Äs hett gchlepft u tätscht», Polizei, ein einziges Tohuwabohu. Auf dem Eis habe ich die Rivalität weniger gespürt. Da fand ich die Derbys gegen Langnau spezieller. Diese raue Atmosphäre in der alten Ilfishalle. Was du dort als SCB-Spieler auf der Strafbank gehört hast – ich könnte ein Buch darüber schreiben. Das hat mich als jungen Spieler eher geprägt als Duelle mit Gottéron.

Berner Zeitung

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