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Roger Federer: «Ich drücke dem SCB immer die Daumen»

Roger Federer hatte im Tennis extreme Glücksmomente, aber auch schon herbe Enttäuschungen erlebt. Insofern kann er sich gut in die frustrierten Berner hineinversetzen.

Obwohl ich so viel unterwegs bin, dass ich die Schweizer Eishockeymeisterschaft nicht im Detail verfolgen kann, bin ich SCB-Anhänger. Es interessiert mich, wie es den Bernern läuft. Ich drücke dem SCB immer die Daumen –in einem Final wie jetzt gegen Gottéron ganz besonders. Und mittlerweile bin ich durch Severin Lüthi, meinen Freund und Coach, ziemlich gut informiert.

«Seve» ist ein richtiger SCB-Fan; er besucht die Heimspiele, wann immer er kann. Und in den Playoffs ist er manchmal sogar auswärts dabei. Ausser in Bern bin ich in der Schweiz noch nie an einem Eishockeymatch gewesen. Die grosse Stehrampe und die grossartige Atmosphäre sind sehr beeindruckend. Ich nehme nur selten an Massenveranstaltungen teil. Weil mich «Seve» überredet hatte, befand ich mich 2010 am dritten Spiels des Playoff-Finals unter den Zuschauern, als Bern Servette gleich 6:2 schlug. Danach besuchte ich die SCB-Spieler in der Garderobe und lernte sie als sympathische Typen kennen.

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