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SC Bern bestätigt Mobbing-Vorfälle im Juniorenteam

Eine Analyse bestätigt, dass es zwischen den Knaben SCB-Piccolo-Teams zu diversen Mobbing-Fällen gekommen ist. Als Konsequenz hat ein Trainer seinen Rücktritt erklärt.

SCB-Junioren haben sich gegenseitig gemobbt: Nun hat der Klub Massnahmen ergriffen.
SCB-Junioren haben sich gegenseitig gemobbt: Nun hat der Klub Massnahmen ergriffen.
Iris Andermatt

Bei den Vorfällen hat ein Spieler der Piccolos (10 bis 11-jährig) seine Mitspieler mehrfach gemobbt, schreibt der SC Bern am Donnerstag in einer Mitteilung. Wie die Analyse der Fachstelle für Kinderschutz des Universitätsspitals Bern ergeben habe, ging es dabei nicht um Sex, sondern um Dominanz, Macht und Hierarchie.

Die betroffenen Parteien haben nun gemeinsam ein Massnahmenpaket geschnürt, um die Gruppendynamik auf dieser Stufe besser kontrollieren zu können. Um die Situation im Piccolo-Team zu beruhigen, ist der Vater eines Kindes, der dem Trainerstab von SCB Future angehört, per sofort zurückgetreten.

Vom Turnierbetrieb ausgeschlossen

Wie der SC Bern weiter schreibt, wird ein involviertes Kind zudem bis zum Saisonende vom Turnierbetrieb ausgeschlossen. Der Bub nimmt aber auf anderen Stufen weiterhin am Trainings- und Spielbetrieb teil. Das Piccoloteam wird zudem bis auf weiteres von psychologisch geschulten Fachpersonen betreut und begleitet. Ausserdem wurde ein Elternrat einberufen.

Namen werden zum Schutz der Kinder keine bekanntgegeben.

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