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SC Langenthal mit viel Tempo zum Sieg

Der SC Langenthal gewinnt in La Chaux-de-Fonds mit 4:2. Die offensive und schnelle Partie war entschieden, bevor La Chaux-de-Fonds richtig hoffen durfte.

Angriffslustig: Silvan Lüssy und SCL-Captain Stefan Tschannen beschäftigen die Abwehr von La Chaux-de-Fonds.
Angriffslustig: Silvan Lüssy und SCL-Captain Stefan Tschannen beschäftigen die Abwehr von La Chaux-de-Fonds.
Leroy Ryser

Genau das hatten die SCL-Fans in den letzten Jahren unter Trainer Heinz Ehlers des öftern vermisst: Kompromissloses, offensives Eishockey ohne Pausen. Gespielt wurde dies gestern vom «neuen» SC Langenthal und vom «neuen» HC La Chaux-de-Fonds. Wie die Oberaargauer schenken auch die Romands mit Kevin Primeau einem neuen Trainer das Vertrauen, der – so heisst es im Matchprogramm – noch kompromissloser und stürmischer angreifen lassen will, als dies phasenweise bereits sein Vorgänger Gary Sheehan tat.

Wenig erstaunlich war dann das Resultat, welches der Strategie der beiden Coaches entsprang: sehr schnelle Angriffe mit Chancen auf beiden Seiten wurden den 1905 Zuschauern von der ersten Minute an geboten. Obwohl sich beide Teams in diesem System wohl zu fühlen scheinen, hatte der SC Langenthal zu Beginn die Vorteile auf seiner Seite. Vermehrt geriet La Chaux-de-Fonds unter Druck, vermehrt waren es die Langenthaler, die zu Chancen kamen. Die beste im Startabschnitt wurde auch gleich verwertet: nachdem Stefan Schnyder in der Ecke geduldig auf eine Lücke vor dem Tor wartete, folgte ein zielgenauer Pass auf Jeff Campbell, der im Slot zum 1:0 einschob.

Doppelschlag nach Ausgleich

Dass der HCC dieses Spiel mitgehen konnte, zeigte sich nur wenige Sekunden später. Nach einem Querpass vor das Tor verpasste Michael Neininger um Haaresbreite. Der HCC lehnte sich auf, kämpfte, und wurde belohnt. Nach einer doppelten Überzahl ohne zählbaren Erfolg konnte Michael Neiniger im Fünf-gegen-vier doch noch zum 1:1 ausgleichen, wenn auch mit gütiger (Strafen-)Hilfe der Langenthaler.

Der SCL liess sich dadurch aber nicht verunsichern und drehte den Spiess mit aller Deutlichkeit und durch Hans Pienitz und Stephan Moser wieder um. Trotz der gefallenen (vermeintlichen) Entscheidung ging es in der Patinoire des Mélèzes mit dem offensiven Schlagabtausch der beiden Mannschaften weiter. Denn die La Chaux-de-Fonniers zogen sämtliche Register, kamen in Überzahl noch auf 4:2 heran und nahmen sieben Minuten vor Schluss ihr Timeout. Langenthal aber spielte sehr routiniert und liess die Zeit erfolgreich verstreichen.

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