Zum Hauptinhalt springen

Schweizer schlagen auch den Weltmeister

Dank eines Empty Netters von Julien Vauclair eine Sekunde vor Schluss schlägt die Schweizer Eishockey-Nati in Litvinov Gastgeber Tschechien mit 3:2.

Schweizer Torjubel in Tschechien: Julien Sprunger erzielt zwei Treffer gegen den Weltmeister.
Schweizer Torjubel in Tschechien: Julien Sprunger erzielt zwei Treffer gegen den Weltmeister.
Keystone

Dem Schweizer Nationalteam, das am Wochenende zuvor zweimal die Russen bezwungen hatte, ist die Revanche gegen Tschechien gelungen. Einen Tag nach dem 0:1 setzten sich die Schweizer gegen den Weltmeister in Litvinov dank eines Treffers ins leere gegenerische Tor eine Sekunde vor Schluss durch Julien Vauclair mit 3:2 durch.

Tschechiens Torhüter Jakub Kovar verliess zehn Sekunden vor dem Ende beim Stand von 2:2 sein Tor, um einem sechsten Feldspieler Platz zu machen. Der tschechische Trainer wollte die Partie unbedingt gewinnen. Weil die Schweizer genau in diesem Moment die Scheibe eroberten, nützte Vauclair die seltsame Situation aus. Der Verteidiger des HC Lugano traf mit einem Weitschuss aus der eigenen Hälfte.

Besser als am Vortag

Trotz des etwas glücklichen Endes, den Sieg hatten die Schweizer nicht gestohlen. Sie traten wesentlich engagierter auf als noch am Vortag, als sie 0:1 verloren hatten. Julien Sprunger hatte vor Vauclairs Siegtreffer zweimal ausgeglichen. Erst vollendete er einen schnellen Gegenzug zum 1:1 (25.), dann profitierte er beim 2:2 (45.) von einem am Boden verletzt liegenden Tschechen. Für der Freiburger war es das dritte «Doppelpack» im Trikot des Schweizer Nationalteams.

In der Offensive kreierten die Schweizer eindeutig mehr Möglichkeiten als am Freitag. Ihre beste Phase besassen die Schweizer Anfang des Mitteldrittels, als sie durch Sprunger erst zum Ausgleich (1:1) kamen und kurz darauf durch Gardner und Lötscher ausgezeichnete Chancen zur Führung erhielten.

Nachdem auch Simon Moser gescheitert war, schoss Petr Vrana den Weltmeister zum zweiten Mal in Führung. Torhüter Benjamin Conz, der kurz davor Daniel Manzato ersetzt hatte, blieb beim Hocheckschuss ohne Abwehrchance. Für den engagierten Auftritt wurden die Schweizer erst belohnt, als Conz' und Manzatos Gegenüber Jakub Kovar einen Aussetzer hatte.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch