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Schweizer WM-Start nach Mass

Das Team von Trainer Sean Simpson gewann in Mannheim das wichtige Startspiel gegen Lettland nach einem erfrischenden und überzeugenden Auftritt knapp mit 3:1.

Damien Brunner und Torschütze Andreas Ambühl reissen nach dem Tor zum 1:0 gegen Lettland jubelnd die Arme hoch.
Damien Brunner und Torschütze Andreas Ambühl reissen nach dem Tor zum 1:0 gegen Lettland jubelnd die Arme hoch.
Reuters
Brunner (links) und Ambühl fallen sich nach dem 1:0 der Schweizer in die Arme.
Brunner (links) und Ambühl fallen sich nach dem 1:0 der Schweizer in die Arme.
Keystone
Steve Hirschi checkt Juris Stals.
Steve Hirschi checkt Juris Stals.
Reuters
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Mit je einem frühen Tor im ersten und zweiten Drittel durch Andres Ambühl (3.) und Roman Josi (23.) lenkten die Schweizer die Partie in ihre Bahnen. Die offensiv stets gefährlichen Letten drehten im letzten Drittel aber noch einmal auf und erzielten durch Gints Meija den Anschlusstreffer. Dem Schlussansturm hielten die Schweizer aber dagegen; Martin Plüss erlöste die Schweizer zwei Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer ins verlassene lettische Tor.

Die Schweiz überzeugte in ihrem ersten Ernstkampf unter Sean Simpson mit einem erfrischenden Offensivspiel. Wie vom Trainer erhofft, wahrten die Schweizer aber die defensive Stabilität. Und im Tor hielt Martin Gerber sein Team im Spiel, wenn die Letten mit schnellen Gegenstössen ihr Glück versuchten. Der Emmentaler bewies, dass er nach seiner Nackenverletzung definitiv wieder zurück ist. Wenn man den Schweizern etwas ankreiden wollte, war es die Chancenauswertung in den ersten beiden Dritteln.

Brunner, Ambühl und Monnet wirbelten

Besonders zu gefallen wusste der nominell dritte Schweizer Block mit den Verteidigern Félicien Du Bois und Roman Josi sowie den Stürmern Damien Brunner, Andres Ambühl und Thibaut Monnet. Immer wieder erzeugte das Quintett Gefahr vor dem lettischen keeper Edgars Masalskis. Und es war auch kein Zufall, dass die ersten beiden Treffer auf das Konto dieser Formation gingen.

Nach nur 146 Sekunden würgte Andres Ambühl den Puck über die Linie, nachdem sich die Schweizer im lettischen Drittel hatten festsetzen können. Und nach 148 sekunden im zweiten Abschnitt umkurvte der stürmende Verteidiger Roman Josi die gesamte Abwehr der Letten, ehe er mit einem satten Flachschuss aus der Drehung erfolgreich war.

Dank dem Erfolg gegen die Letten stehen die Schweizer bereits mit einem Bein in der Zwischenrunde. Simpsons Team schuf sich zudem bereits eine ausgezeichnete Ausgangslage, um die Viertelfinals zu erreichen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Italien, das vermeintlich schwächste Team in der Gruppe B. Auf die Italiener trifft die Schweiz im nächsten Spiel am Montag.

si

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