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SCL ist Qualifikationssieger

Langenthal schlägt die GCK Lions zu Hause 5:1 und wird die Playoffs damit definitiv aus der Poleposition in Angriff nehmen.

Eine Menge Druck aufs Tor: Vincenzo Küng taucht vor dem GCK-Lions-Keeper auf.
Eine Menge Druck aufs Tor: Vincenzo Küng taucht vor dem GCK-Lions-Keeper auf.
Marcel Bieri

Er ist errungen. Der SC Langenthal gewinnt die Qualifikation. Nach dem Sieg über die GCK Lions und der Niederlage von Verfolger La Chaux-de-Fonds kann der SCL nicht mehr eingeholt werden.

Dank dem 5:1-Sieg über die GCK Lions bei gleichzeitiger Niederlage von Verfolger HC La Chaux-de-Fonds beim EHC Olten (der unter Trainer Bengt-Ake Gustafsson sichtlich erstarkt ist) steht der SC Langenthal als Qualifikationssieger fest. Vier Runden vor Schluss führt das Team von Trainer Jason O‘Leary mit 13 Punkten Vorsprung.

Ohne grösseres Spektakel – dafür mit konsequenter Arbeit ab dem zweiten Drittel – setzte sich der Leader gegen das Farmteam der ZSC Lions durch.

Der SC Langenthal schafft damit den dritten ganz grossen Erfolg seit der Rückkehr in die NLB: 2007 konnte der Qualifikationssieg errungen werden, 2012 folgte der Meister-Titel, und nun entscheidet der SCL die Qualifikation erneut für sich.

«Toll für Team und Verein»

«Es ist eine tolle Sache für die Mannschaft und den Verein», ordnet Jason O’Leary den Qualifikationssieg ein. «Es ist ein sehr wichtiges Erlebnis. Die Spieler haben sehr hart gearbeitet. Aber es ist nur ein Aspekt von dem, was wir suchen.» Ein wenig würden die Spieler heute feiern («sie haben es sich verdient»), aber dann seien sie schon auf den Fight gegen Thurgau fokussiert. «Sie sind ein möglicher Playoff-Gegner, wir wollen eine gute Einstellung an den Tag legen und bereit sein für das Spiel.»

SCL-Verteidiger Philipp Rytz spricht von einem wichtigen Sieg: «Es war nicht unser bestes Spiel. Den Qualisieg geniessen wir kurz, aber dann müssen wir ihn wieder vergessen. In den Playoffs werden es andere Partien sein. Man merkt, was in der letzten Saison geschehen ist.» In der letzten Saison schied der SCL als Qualifikationszweiter gegen Martigny aus. «Jeder ist etwas geprägt davon. Deshalb wird auch jetzt jedes Spiel sicher ernst genommen.»

17 Siege in 18 Spielen

Der SC Langenthal ist in blendender Verfassung: 17 der letzten 18 Spiele konnte das Berner Team gewinnen. Und bei der einzigen Niederlage (auswärts bei Martigny) wurde zumindest ein Punkt geholt. Läuft es fast etwas zu gut? Jason O’Leary: «Das spielt keine Rolle, was man bisher gemacht hat, sondern was man jetzt tut.»

Detail am Rande: Bei den GCK Lions trat in der ersten Linie Nick Marois an, er ist der Sohn von SCB-Legende Dan Marois, der einst auch 40 Spiele für den SC Langenthal bestritten hatte (24 Tore, 34 Assists, 58 Punkte).

Das erste Duell als Qualifikationssieger führt den SC Langenthal als Strichkampf-Zaungast auf das Eisfeld: Bei Hockey Thurgau in Weinfelden kann der SCL das berühmte Zünglein an der Waage spielen. Noch kämpfen die Ostschweizer um den achten Playoff-Rang.

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