Zum Hauptinhalt springen

«Sportlich ist das gut, psychologisch aber ganz schlecht»

Die Kloten Flyers sollen 6 Millionen Franken erhalten – wichtigster Geldgeber ist ausgerechnet Verbandspräsident Philippe Gaydoul. Die Reaktionen von Club-Vertretern fallen gemischt aus.

Interessenskonflikt: Verbandspräsident Philippe Gaydoul will die Kloten Flyers retten.
Interessenskonflikt: Verbandspräsident Philippe Gaydoul will die Kloten Flyers retten.
Keystone

Es hätte ein stiller Tag der Vorbereitung werden sollen, doch es wurde ein Tag, der das Schweizer Eishockey über Jahre verändern könnte. Einen Tag früher als von der Taskforce gewünscht wurde am Dienstag publik, dass Philippe Gaydoul, der milliardenschwere Präsident von Swiss Ice Hockey, die Kloten Flyers vor dem Konkurs retten will. 6 Millionen Franken hat er zusammen mit Banker Thomas Matter in Aussicht gestellt, wenn der mit 8,75 Millionen überschuldete Eishockeyclub gewisse Bedingungen erfüllt. Der höchste Schweizer Eishockeyfunktionär ergreift damit Partei für einen Club. «Das Verschwinden der Flyers wäre schlicht und einfach eine Tragödie gewesen», begründete Gaydoul die bahnbrechende Massnahme.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.