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Die SCL Tigers bleiben in der National League

Die SCL Tigers besiegen den HC Ambri-Piotta dank einer engagierten Leistung 4:1. ­Damit ist das Saisonende für das Langnauer Ensemble nur noch drei Spiele entfernt.

Schon in der zweiten Spielminute können die Gastgeber über Anthony Huguenins (2.v.r.) Führungstreffer jubeln.
Schon in der zweiten Spielminute können die Gastgeber über Anthony Huguenins (2.v.r.) Führungstreffer jubeln.
Raphael Moser
Kopf-an-Kopf-Duell beim Bully zwischen Mikael Johansson (r.)und Lukas Lhotak.
Kopf-an-Kopf-Duell beim Bully zwischen Mikael Johansson (r.)und Lukas Lhotak.
Raphael Moser
Mit dem Sieg sichern sich die SCL Tigers den Verbleib in der NLA.
Mit dem Sieg sichern sich die SCL Tigers den Verbleib in der NLA.
Raphael Moser
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Zum Feiern nach Mallorca oder doch lieber ausspannen auf den Malediven? Seit Samstag haben die Spieler der SCL Tigers die Qual der Wahl, weil das Saison­ende absehbar respektive die Ferien nah sind. Mit dem 4:1-Sieg über Ambri-Piotta haben sich die Langnauer vorzeitig den Ligaerhalt gesichert. Sie werden damit dem nervenaufreibenden Kampf gegen den Abstieg wie schon im Vorjahr ausweichen können.

«Diesen Match wollten wir unbedingt gewinnen, damit die Saison für uns so schnell wie möglich ­endet», hielt Anthony Huguenin fest. Entsprechend erleichtert zeigten sich die Langnauer, wobei der vorzeitige Ligaerhalt nicht ausgelassen gefeiert wurde. Zu sehr schmerzte den einen oder anderen Protagonisten dafür nach wie vor das knappe Verpassen des Playoff. «Das tat weh», meinte Huguenin, «seit der Niederlage gegen Genf waren wir in einem Loch, unsere letzten drei Spiele waren wirklich nicht gut gewesen.»

Glänzend im Powerplay

Gegen Ambri-Piotta jedoch setzten die Langnauer nochmals Kräfte frei. Sie hatten den Gegner während 60 Minuten im Griff, machten von Anfang an Druck. Und sie erzielten durch Anton Gustafsson und zweimal Aaron Gagnon drei Powerplay-Tore.

Was einigermassen überraschte, weil das Langnauer Überzahlspiel zuletzt überhaupt nicht funktioniert hatte; das war einer der Hauptgründe, weshalb die entscheidenden Qualifikationsspiele im Kampf um einen Playoff-Platz gegen Servette und Kloten verloren gingen. «Wir haben sehr viel Powerplay trainiert, und im Training sah das phasenweise auch super aus. Deshalb ist es schön, sind uns nun gleich drei Überzahltore gelungen», meinte Gustafsson.

Der Grossteil der 5729 Zuschauer jedenfalls verliess die Ilfishalle in aufgeräumter Stimmung. Weil es für die SCL Tigers halt doch ein Erfolg ist, wenn sie nicht um den Ligaerhalt zittern müssen – Playoff-Träume hin oder her. Derweil Ambri-Piotta und Kloten sich nun für den sportlichen Überlebenskampf rüsten müssen, ist der Druck im Emmental weg.

Die drei verbleibenden Spiele in dieser Woche haben für die SCL Tigers im Prinzip den Wert von Freundschaftspartien. «Wir können nun befreit aufspielen, das stimmt. Aber natürlich wollen wir gewinnen, nehmen diese drei Spiele ernst, schliesslich sind wir Profis», sagte Huguenin und beteuerte dabei, ganz sicher noch keine Ferien­pläne geschmiedet zu haben. Das dürfte sich bald ändern.

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