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Törmänen lässt sich von James Bond inspirieren

Am Tag vor dem siebten Finalspiel um den Meistertitel zeigen sich die Spieler des SC Bern fokussiert statt euphorisiert. Geht es nach Trainer Antti Törmänen, werden die Lions heute ein Quäntchen Trost benötigen.

Ruhe vor dem Sturm: Die Schweizer Nationalhymne bildet heute in der Postfinance-Arena den Anfang der Meisterschaftsentscheidung.
Ruhe vor dem Sturm: Die Schweizer Nationalhymne bildet heute in der Postfinance-Arena den Anfang der Meisterschaftsentscheidung.
Keystone

Montagvormittag, Magglingen, Sport-Toto-Halle. Der EHC Biel startet ins Sommertraining mit Fokus auf die Saison 2012/2013. Die Spieler des Playoff-Viertelfinalisten fassen ihr Material, anschliessend bestreiten sie eine Partie Unihockey.

Montagvormittag, Bern, Postfinance-Arena. Das Sommertraining ist für den SC Bern noch weit weg, die Gedanken an die Saison 2012/2013 sind es sowieso. Am Tag vor dem siebten Playoff-Finalspiel zwischen dem SCB und den ZSC Lions herrscht in der Berner Eishockeyarena wahrhaftig die Ruhe vor dem Sturm. Die Tribünen sind praktisch leer. Einige Abfallberge zwischen den Sitzreihen zeugen vom Samstagabend, als rund 6000 Zuschauer im Berner Stadion die sechste Finalpartie in Zürich via Videowürfel verfolgten. Es ist 11 Uhr, als Materialwart Frank Kehrli erscheint und Frotteetücher zur Spielerbank bringt. Das Eistraining startet in Bälde. Physiotherapeut David Hügli folgt mit den Getränkebidons. In den Playoffs wird gemeinhin nicht über den Gesundheitszustand der Spieler informiert. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass Hügli, Masseur Hans Loosli und Teamarzt Martin Schär dieser Tage zwecks Spielerpflege buchstäblich alle Hände voll zu tun haben. Um 11.05 Uhr erscheint Tristan Scherwey, danach betritt Christoph Bertschy die Eisfläche. Zehn Minuten später hat sich die gesamte Equipe versammelt. Trainer Antti Törmänen zeichnet seine Linien auf die Taktiktafel – das Training vor dem Tag der Wahrheit beginnt.

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