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Undisziplinierter ZSC steht mit dem Rücken zur Wand

Die ZSC Lions und der SC Bern liegen in ihren Playoff-Viertelfinalserien gegen den HC Davos respektive Servette bereits mit 1:3 zurück. Zug schlägt Lugano 4:3 in der Overtime, Biel bezwingt Fribourg nach Penaltys.

Eine Szene, die noch viel zu reden gibt: Lions-Verteidiger Severin Blindenbacher benützt seinen Stock gegen Reto von Arx bei einem Infight. Der Davoser verliert den Helm und stürzt aufs Eis. Der Center muss...
Eine Szene, die noch viel zu reden gibt: Lions-Verteidiger Severin Blindenbacher benützt seinen Stock gegen Reto von Arx bei einem Infight. Der Davoser verliert den Helm und stürzt aufs Eis. Der Center muss...
Screenshot SRF2
...noch auf dem Eis verarztet und ins Spital überführt werden. Gebrochen ist offenbar nichts, doch besteht die Möglichkeit einer schweren Hirnerschütterung. Blindenbacher erhält beim Stand von 1:0 für den ZSC eine Matchstrafe.
...noch auf dem Eis verarztet und ins Spital überführt werden. Gebrochen ist offenbar nichts, doch besteht die Möglichkeit einer schweren Hirnerschütterung. Blindenbacher erhält beim Stand von 1:0 für den ZSC eine Matchstrafe.
Keystone
Hochspannung in der Resega: Dank Reto Suris 3:3 rettet sich der EV Zug in die Verlängerung. Und in dieser schiesst Corsin Casutt die Zentralschweizer ins Glück und zum 2:2-Ausgleich in der Serie.
Hochspannung in der Resega: Dank Reto Suris 3:3 rettet sich der EV Zug in die Verlängerung. Und in dieser schiesst Corsin Casutt die Zentralschweizer ins Glück und zum 2:2-Ausgleich in der Serie.
Keystone
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Die ZSC Lions verloren das dritte Duell in Davos mit 2:3, wobei sich erstmals in dieser Serie der Gastgeber durchsetzen konnte. Die Zürcher begannen stark und gingen durch Roman Wick früh in Führung. Aber ein Foul mit dem Stock von Severin Blindenbacher an den Kopf des Davoser Leitwolfs Reto von Arx in der 18. Minute brachte die Wende. Der sonst so besonnene Zürcher Verteidiger wurde zu recht mit einer Matchstrafe unter die Dusche geschickt, während das prominente Opfer zur Beobachtung ins Spital überführt werden musste. Gebrochen ist offenbar nichts, doch am Sonntag werden weitere gesundheitliche Abklärungen vorgenommen.

Mit der Wut in der Bauch erzielten die Davoser nach dem Ausfall ihres Teamleaders innert 252 Sekunden drei Treffer in Überzahl, zumal der Löwe Morris Trachsler ebenfalls auf die Strafbank geschickt worden war. Aber vor allem Blindenbachers Tat erwies sich als Bärendienst. Der Nationalspieler ist für den Dienstag automatisch gesperrt und muss damit rechnen, von der Ligajustiz dicke Post zu erhalten.

Der Lette Ronalds Kenins brachte zwar die Löwen im Mitteldrittel noch einmal heran. In der Folge wussten die Bündner ihren 3:2-Vorsprung mit viel Kampfgeist und unter der Führung von Goalie Leonardo Genoni sowie Abwehrturm Beat Forster zu verteidigen. Die willig anstürmenden Lions trafen durch Ryan Shannon nur noch den Pfosten (56.). 24 Sekunden vor Schluss kassierte der ZSC zum grossen Ärger von Coach Marc Crawford noch eine Strafe wegen unkorrekten Spielerwechsels. Kurz zuvor hatte der Kanadier Schlussmann Lukas Flüeler durch einen sechsten Feldspieler ersetzt.

Hochspannung in Biel und Lugano

Damit liegt der Titelverteidiger mit 1:3 zurück und muss nun dreimal in Serie gewinnen, will er nicht vorzeitig in die Ferien fahren. Das gleiche droht dem letztjährigen Playoff-Finalisten SC Bern, der vor einem lauten Genfer Publikum 1:2 unterlag. Dass Servette in dieser Serie mit 3:1 führt, ist insofern erstaunlich, als dass der Genfer Führungsspieler Goran Bezina verletzt abwesend ist.

Spannung herrschte in Biel und Lugano. In der Resega schoss Corsin Casutt die Zuger in der 75. Minute ins späte Glück und zum 2:2-Ausgleich in der Serie. Die tapferen und ersatzgeschwächten Bieler schlugen Fribourg mit 5:4 nach Penaltyschiessen, wobei Eric Beaudoin im Shootout zweimal für die Gastgeber traf. Damit konnten die Seeländer gegen Gottéron auf 1:3 verkürzen und noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen. Allerdings dürfte Topskorer Jacob Micflikier nach einer Tätlichkeit an einen Freiburger vom NL-Einzelrichter gesperrt werden.

Im Playout erhöhen die Kloten Flyers nach dem 4:1-Sieg in Langnau auf 3:1. Noch ein Sieg, dann ist beschwerliche Saison für die Zürcher Unterländer zu Ende. Das Engagement von Anders Eldebrink hat die Lakers offenbar beflügelt: Rapperswil-Jona kann nach dem 5:3-Heimsieg gegen Ambri in der Serie auf 1:3 verkürzen.

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