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Verrückter Jahresstart in Freiburg

Fribourg übernimmt mit einem spektakulären 8:6 gegen Lugano die Tabellenspitze. Gottéron profitiert vom Ausrutscher des EVZ gegen die ZSC Lions.

Ein Herz und eine Seele: Fribourgs Simon Gamache herzt Franco Collenberg nach seinem vierten Tor gegen Lugano.
Ein Herz und eine Seele: Fribourgs Simon Gamache herzt Franco Collenberg nach seinem vierten Tor gegen Lugano.

Es war ein Spektakel mit 14 Toren: 3:0, 3:3, 4:5, 5:6, 8:6 lautete die gekürzte Torfolge im torreichsten Spiel der bisherigen NLA-Saison. Überragend spielte Simon Gamache auf, der gegen Lugano mit vier Treffern so oft erfolgreich war wie noch nie im Freiburger Dress. Die beiden bisherigen Hattricks hatte der Kanadier für den SC Bern realisiert.

Weil der EV Zug auswärts gegen die ZSC Lions 1:2 verlor, ging das muntere Wechselspiel an der Ranglistenspitze der höchsten Liga weiter. Der EVZ wurde von einer der besten Saisonleistungen der ZSC Lions überrascht und schaffte ausser Corsin Casutts Anschlusstor (46.) nichts Zählbares.

Keinen Profit aus der Zuger Niederlage konnte der SC Bern ziehen. Nach drei Niederlagen vor der Weihnachtspause (jeweils in der Verlängerung oder nach Penaltyschiessen) kam am Berchtoldstag das 1:2 gegen Servette dazu. Gegen die Genfer hatte der SCB zuletzt zehn Mal in Serie gewonnen.

Für die SCL Tigers rückt die Wiederholung der Playoff-Teilnahme vom Vorjahr in immer weitere Ferne. Nach dem 2:3 gegen das achtklassierte Biel – trotz zweimaliger Führung – beträgt der Langnauer Rückstand auf einen Top-8-Platz bereits 17 Punkte.

Ambri-Piotta blieb zum Jahresauftakt glücklos: Die Leventiner unterlagen Spengler-Cup-Sieger Davos 2:3. Matchwinner für den HCD war Doppeltorschütze Petr Taticek. Ambris Topskorer Inti Pestoni schied kurz nach seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 mit Verdacht auf Bänderzerrung oder Bänderdehnung im linken Knie aus. Der Tscheche Taticek erzielte im Schlussdrittel mit einem Shorthander die 2:1-Führung und entschied die Partie mit einem Nachschuss 34 Sekunden vor Spielende.

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