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Vigier lebt den Teamgedanken wie kaum ein Zweiter

Wenn der SC Bern heute (ab 19.45 Uhr im Live-Ticker) gegen Kloten das zweite Halbfinalspiel bestreitet, wird der Co-Captain Jean-Pierre Vigier seinen Mitspielern erneut hinter der Bande zur Seite stehen.

«Work hard.» Arbeite hart. Wer sich mit Jean-Pierre Vigier unterhält, wird vom Berner Co-Captain eher früher als später mit dieser Wortfolge konfrontiert. Der Kanadier mag deshalb im Gespräch mit Journalisten mitunter ein-, oder passender: zweisilbig wirken, der Ausdruck aber entspricht seiner Philosophie des Eishockeys – und stellt für ihn zugleich eine Verpflichtung dar. Jean-Pierre Vigier ist ein Eishockeyprofi, der tatsächlich jeden Tag hart arbeitet; und einer, der dies auch von seinen Mitspielern erwartet.

Der Flügelstürmer zählt nicht zu den elegantesten Schlittschuhläufern, nicht zu den besten Stocktechnikern – er ist nicht mit einem begnadeten Talent gesegnet, dafür umso mehr ein wertvoller Teamspieler. Seine Qualitäten beschränken sich nicht nur auf die Arbeit auf dem Eis, weshalb sie für die Zuschauer nicht immer sicht- und greifbar sind. Dies gilt erst recht, seit der 34-Jährige im letzten Qualifikationsspiel gegen die ZSC Lions eine Augenverletzung erlitten hat. Beim Blockversuch eines Schusses zog sich der Kanadier eine zweifache Fraktur der knöchernen Augenhöhle rechts sowie einen Bruch der Kieferhöhle zu.

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