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Wick trifft bei der Overtime-Premiere

Titelfavorit ZSC startet mit einem 2:1-Heimsieg gegen Ambri in die neue NLA-Saison. Roman Wick avanciert zum Matchwinner.

Novum im Schweizer Eishockey: Roman Wick (l.) wird nach seinem Treffer in der neuen Verlängerung beglückwünscht. (7. September 2016)
Novum im Schweizer Eishockey: Roman Wick (l.) wird nach seinem Treffer in der neuen Verlängerung beglückwünscht. (7. September 2016)
Walter Bieri, Keystone
Ryan Shannon gibt den Pass zum entscheidenden 2:1 in der Overtime. Der Amerikaner hat schon das 1:0 erzielt – auf Pass von Wick. Dem Duo gelingt der Saisonstart auch persönlich.
Ryan Shannon gibt den Pass zum entscheidenden 2:1 in der Overtime. Der Amerikaner hat schon das 1:0 erzielt – auf Pass von Wick. Dem Duo gelingt der Saisonstart auch persönlich.
Walter Bieri, Keystone
Der neue ZSC-Profi Mattias Sjögren (l.) setzt zum Check gegen Ambris Jason Fuchs an. Am Ende bleiben dem Favoriten zwei Punkte, der Underdog nimmt einen Zähler in die Leventina mit.
Der neue ZSC-Profi Mattias Sjögren (l.) setzt zum Check gegen Ambris Jason Fuchs an. Am Ende bleiben dem Favoriten zwei Punkte, der Underdog nimmt einen Zähler in die Leventina mit.
Walter Bieri, Keystone
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Die 8433 Zuschauer im Hallenstadion mussten sich bis zur 43. Minute gedulden, ehe der erste Treffer der neuen Saison fiel. Dafür verantwortlich zeichnete der Amerikaner Ryan Shannon, der nach einem herrlichen Querpass von Roman Wick erfolgreich war. In der Folge kontrollierten die Gastgeber die Partie, bis Ambri 87 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Torhüter Sandro Zurkirchen durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. 20 Sekunden danach, nach einem Timeout der Tessiner, lenkte Matt D'Agostini (oder war es Cory Emmerton?) einen Schuss von Mikko Mäenpää unhaltbar ab.

Dadurch kam es zu einer Premiere, stehen doch in der Qualifikation in der Overtime nur noch je drei Feldspieler auf dem Eis. Ganz im Sinne der neuen Regel dauerte die Verlängerung nur 20 Sekunden. Nach einem herrlichen Pass von Shannon zog Wick alleine auf Ambris Goalie Zurkirchen los und bezwang diesen zwischen den Schonern.

Die Serie der Lions gegen Ambri

Damit feierten die Lions den neunten Heimsieg in Serie gegen die Leventiner, die letztmals am 9. Dezember 2011 in Zürich triumphierten. Zugleich gewann der ZSC zum fünften Mal hintereinander das erste Meisterschaftsspiel der Saison und war es der fünfte Erfolg im fünften Ernstkampf unter dem neuen schwedischen Trainer Hans Wallson.

Es war eine typische Auftaktpartie, in der auf beiden Seiten zu sehen war, dass die Automatismen noch nicht wie gewünscht greifen. Die Lions führten zwar wie erwartet die feinere Klinge, Ambri hielt aber gut dagegen. In der 5. Minute wären die Gäste beinahe in Führung gegangen, als Thibaut Monnet, der von 2007 bis 2013 für den ZSC gespielt hatte, am Pfosten scheiterte. Auch die Zürcher verzeichneten in der 10. Minute durch den erst 19-jährigen Verteidiger Roger Karrer einen Schuss ans Gehäuse.

Überhaupt standen die beiden Teams in den ersten 20 Minuten dem 1:0 einige Male nahe. In der 13. Minute beispielsweise gelang Zurkirchen gegen Chris Baltisberger ein Big Save. Im zweiten Drittel waren dann gute Chancen Mangelware.

ZSC Lions - Ambri-Piotta 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) n.V. 8433 Zuschauer. - SR Stricker/Vinnerborg, Borga/Kaderli. - Tore: 43. Shannon (Wick) 1:0. 60. (58:53) D'Agostini (Mäenpää) 1:1 (ohne Goalie). 61. (60:20) Wick (Shannon, Marti) 2:1. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Seger; Duca. ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Guerra; Seger, Marti; Karrer, Geering; Hächler; Nilsson, Shannon, Wick; Chris Baltisberger, Cunti, Thoresen; Pestoni, Sjögren, Kenins; Bärtschi, Trachsler, Herzog; Künzle. Ambri-Piotta: Zurkirchen; Berger, Mäenpää; Trunz, Collenberg; Ngoy, Zgraggen; Gautschi, Fora; Kostner, Emmerton, Pesonen; Guggisberg, Duca, Lauper; Berthon, Fuchs, D'Agostini; Lhotak, Kamber, Monnet. Bemerkungen: ZSC Lions Rundblad (spielt erstmals am Freitag), Schäppi und Suter. Ambri-Piotta ohne Hall, Bastl und Bianchi (alle verletzt). - Pfosten-/Lattenschüsse: 5. Monnet, 10. Karrer. - Timeout Ambri-Piotta (59.). - Ambri von 58:33 bis 58:53 ohne Goalie.

SDA/fal

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