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«Wir wollen ein europäisches Top-Team sein»

Am Dienstagabend spielt der SC Bern im Viertelfinal-Rückspiel in der Champions Hockey League auswärts gegen Sparta Prag. Ein entscheidendes Spiel für die Berner. Tristan Scherwey verrät vor dem Abflug im Interview wie er die Chancen auf einen Sieg einschätzt.

Tristan Scherwey am Flughafen Bern-Belp im Gespräch mit BZ-Sportredaktor Reto Kirchhofer.

Kurz vor dem Abflug Richtung Prag, wie ist dein Bauchgefühl?

Tristan Scherwey: Gut. Wir konnten am letzten Wochenende sechs Punkte einfahren, genau das haben wir gebraucht. Jetzt geht unsere Reise los und für uns gibt es nur ein Ziel: Wir wollen in die nächste Runde kommen. Ich bin überzeugt, dass jeder Spieler morgen Abend bereit sein wird.

Letzten Mittwoch im Hinspiel habt ihr ein 1:1 gemacht. Wie stufst du die Ausgangslage ein?

Es ist gar nicht so schlecht. Die letzte Runde in Finnland, als wir ein Tor Führung hatten war etwas speziell für uns. Wir wussten, dass man damit zwar weiterkommen könnte und trotzdem braucht es noch mehr. Jetzt sind wir gefordert. Das Hinspiel bei uns war gut, wir haben eine gute Leistung gezeigt. In gewissen Situationen waren wir sicher besser. Wir wissen, sie sind hinten sehr solide und vorne gefährlich. Unsere Geduld wird gefragt sein. Vorne wird irgendwann eine Chance kommen und dann müssen wir diese nutzen und hoffen, dass wir diese Runde überstehen.

Prag war schon im Hinspiel physisch sehr präsent, sie hatten viele grosse Spieler dabei. Erwartest du, dass sie zuhause noch weiter aufdrehen, es physisch noch härter wird?

Das kann ich mir gut vorstellen. Das Spiel wird auch dadurch intensiver werden, dass das Spielfeld in Prag etwas kleiner ist. Das Spiel wird dadurch natürlich schneller. Aber wir können mit den Pragern mithalten. Wir wollen auch hart spielen, wir wollen den Pragern ein unbequemer Gegner sein. Das wird wohl auch unser Schlüssel sein, um uns in dieser Runde den Sieg zu holen. Wir müssen von Anfang an bereit sein, wir müssen unser Spiel durchziehen und den Pragern zeigen, dass wir dort sind um zu gewinnen. Wir alle gehen morgen mit dieser Einstellung auf Feld.

Prag kennst du gut: du warst letztes Jahr mit der Hockey-Nati an der WM dort, konntest allerdings nie spielen. Was sind deine Erinnerungen an die Zeit in Prag?

Es war eine coole Zeit. Ich kenne das Stadion leider fast nur von der Tribüne aus, aber es hat damals trotzdem grossen Spass gemacht dabei zu sein. Es ist eine sehr schöne Stadt mit vielen schönen Orten. Wir werden sehen, ob wir Zeit finden werden, um Prag noch etwas anzusehen, aber für uns ist klar das Spiel im Fokus. Was danach kommt ist Zukunft. Wir fahren nach Prag um eine gute Leistung zu zeigen. Wir wollen ein europäisches Top-Team sein und ich glaube wir haben alle Voraussetzungen dafür.

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