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Jackpot-Kandidaten in Paris ungefährdet

Auch nach dem Meeting in Paris verbleiben vier Athleten im Kampf um den Golden-League-Jackpot.

Die vier Millionen-Anwärter Kerron Stewart (100 m), Sanya Richards (400 m), Jelena Isinbajewa (Stab) und Kenenisa Bekele (3000 m) gaben sich auch im Stade de France keine Blösse und blieben am vierten von sechs Meetings unangetastet. Nun folgt die WM in Berlin (15. bis 23. August), ehe Weltklasse Zürich (28. August) und das Meeting in Brüssel die zwölfte und letzte Ausgabe der Golden League abschliessen.

Als erste der noch verbliebenen Jackpot-Kandidaten erfüllte Sanya Richards im Stade de France ihre Pflicht, indem sie einen weiteren überlegenen Sieg über 400 m feierte. 150 m vor dem Ziel zog die Amerikanerin unwiderstehlich davon und blieb mit 49,34 nur 11/100 über ihrer eigenen Jahresweltbestzeit. Richards lief bereits zum fünften Mal in diesem Jahr unter 50 Sekunden.

Eine eindrückliche Vorstellung bot auch Kenenisa Bekele über 3000 m. Der 27-Jährige gewann das Duell gegen den Amerikaner Bernard Lagat, den Doppel-Weltmeister von Osaka (1550 m/5000 m), überlegen und lief mit 7:28,65 die zweitbeste Zeit des Jahres. Bekele zermürbte seine Gegner mit einem Tempolauf; bereits kurz nach der Hälfte des Rennens hatte Doppel-Olympiasieger zwischen sich und die Konkurrenz die entscheidende Differenz gelegt. Nun reist Bekele wieder in seine Heimat Äthiopien zurück, wo er sich in einem längeren Trainingslager auf die WM vorbereitet. Ob der Doppel-Olympiasieger von Peking in Berlin neben den 10'000 m auch die 5000 m laufen wird, ist fraglich. Schliesslich will er sich in Zürich und Brüssel den "Traum" vom Gewinn der Golden League erfüllen.

Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa reichte einmal mehr ein minimaler Aufwand, um den maximalen Ertrag zu erhalten. Der 26-fache Weltrekordhalterin reichte ein Sprung über 4,65 m, um sich die Chance auf den Jackpot zu wahren. Danach brach die 26-Jährige aus Wolgograd ihren Wettkampf ab, da leichter Regen einsetzte.

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