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Kängurus machen Rennstrecke unsicher

Rennfahrer brettern mit 300 km/h über die Strassen. Zwei Kängurus hüpfen wenige Meter vor den Autos.

Frrok Boqaj
Ganze 20 Minuten lang hüpfen zwei Kängurus über die Rennstrecke von Bathurst. (Video: Twitter)

Der Rennleiter schwenkt die rote Fahne. Das ist vielleicht gar nicht nötig. Die Fahrer bemerken auch so die hüpfenden Tiere auf dem Mount Panorama Circuit. Sie treten auf die Bremse, lassen die Scheinwerfer aufleuchten – und warten. Darauf, dass die Kängurus die Rennstrecke verlassen. Doch die Fahrer warten vergeblich.

Die Beuteltiere hüpfen gegen alle Widerstände weiter die Strecke hinunter. Erst nach 20 Minuten kommen die Tiere unbeschadet von der Strasse ab – und die GT-Elite beendet ohne weitere Hindernisse ihre letzte Trainingsfahrt. So aussergewöhnlich die Szene auch erscheinen mag, Kängurus auf australischen Rennstrassen sind keine Seltenheit. «Für alle, die zum ersten Mal in Australien gefahren sind, ist es eine grosse Überraschung. Aber es ist sicherlich nichts Neues für jemanden, der in den letzten Jahren zugeschaut hat», sagte einer der Kommentatoren vor Ort.

Die Stadt Bathurst im Bundesstaat New South Wales hat schon zahlreiche Versuche unternommen, um Unfälle mit Kängurus bei Rennfahrten zu verhindern. Letztes Jahr wurde die Bathurst-Strecke auf Anordnung der Stadt vollständig eingezäunt, nachdem wieder einmal ein Känguru auf die Strecke gesprungen war.

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