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Kampf um die Plätze für Vancouver in der Endphase

Einen Monat nach dem Deutschland Cup in München testet das Schweizer Nationalteam im Pruntrut gegen Frankreich (19.30).

Die aufgebotenen Schweizer Spieler haben im einwöchigen Camp die letzte Chance, sich für Vancouver aufzudrängen. Nach Pruntrut folgt am Freitag und Samstag ein Turnier in Spisska Nova Ves (Slk), wo das Team von Ralph Krueger gegen Weissrussland und die Slowakei die letzten Länderspiele in diesem Jahr und vor dem Trip nach Übersee im Februar absolviert. Das Saison-Highlight in Kanada rückt immer näher. "Wir wollen die Spieler diese Woche 'spüren', um bewerten zu können, ob sie für Vancouver in Frage kommen", sagte Ralph Krueger am Tag des Zusammenzugs in Kloten.

Krueger hat den Grossteil des Kaders für die Olympischen Spiele im Kopf: "Jeden Morgen nach dem Aufstehen stelle ich ein Kader zusammen. Da fällt vielleicht einmal ein Spieler weg und ein anderer kommt rein, manchmal bleibt das Kader aber auch fünf Tage gleich." Die "Wackelkandidaten" dürften deshalb diese Woche grösstenteils dabei sein. Nach dem Turnier in der Slowakei wird sich Krueger ein erstes Mal festlegen müssen.

Bis Ende Dezember muss er ein erstes Kader benennen. "Mit starken Leistungen im Klub kann sich natürlich im Januar jeder Spieler noch aufdrängen. Wenn alle gesund bleiben, dürften nach dem ersten Meldetermin aber nicht mehr viele Spieler ausgetauscht werden", so Krueger, der seine letzte Saison als Nationaltrainer bestreitet.

Auf zahlreiche Spieler, die für Olympia grundsätzlich gesetzt sind, verzichtet Krueger diese Woche. Die Verteidiger Severin Blindenbacher, Goran Bezina und Mathias Seger erhalten ebenso eine Pause wie die Stürmer Martin Plüss, Ivo Rüthemann, Thomas Déruns und Paul di Pietro. "Bei diesen Spielern wissen wir, woran wir sind", so Krueger.

Verständlicherweise ebenfalls nicht im Aufgebot stehen die Nordamerika-Söldner Jonas Hiller, Mark Streit, Andres Ambühl und Yannick Weber, deren Saison in der NHL und AHL weiterläuft. Luca Sbisa wird nächste Woche ins Trainingscamp der U20 einrücken. Die Junioren-Auswahl von Köbi Kölliker bestreitet Ende Dezember die WM in Kanada

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