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Leader YB empfängt Meister FCZ

Das zweite Viertel der Axpo-Super-League-Saison wird mit einem Knüller eingeleitet. Im Spitzenspiel der 10. Runde ist Meister Zürich bei Tabellenführer YB zu Gast (20.15 Uhr).

Eine halbe Stunde früher werden die Partien Basel - St. Gallen und Grasshoppers - Aarau angepfiffen.

Für den FCZ geht es im Stade de Suisse um viel. Verlieren die Zürcher, beträgt der Rückstand auf die Young Boys wieder stattliche zehn Punkte. Mit einem Auswärtssieg hingegen könnten sie Anschluss halten. Ausserdem will sich die Equipe von Bernard Challandes für die 2:3-Heimpleite vom Saisonauftakt revanchieren. Damals verlor der FCZ wegen eines Penaltytors von Seydou Doumbia.

Challandes erwartet im zweiten Aufeinandertreffen einen offensiven Schlagabtausch. Er meinte im Vorfeld: "Es gibt Spiele, die sind wichtiger als andere, und dieses gegen YB gehört dazu." Seit dem "Stängeli" im Cup gegen die Amateure von Witikon galt die Konzentration ausschliesslich dem Match in der Bundeshauptstadt. Um auf den Kunstrasen vorbereitet zu sein, trainierte der FCZ im Juchhof 2. Während Eric Hassli wegen seiner Rippenverletzung ausfällt, dürfte Alain Rochat entgegen einer kürzlich gemachten Prognose trotz eines Nasenbeinbruchs mit Hilfe einer Maske einsatzfähig sein. Da Zürich in den kommenden eineinhalb Wochen vier Ernstkämpfe zu bestreiten hat, inklusive das Champions-League-Spiel bei der AC Milan, kündigte Challandes an, dass er in nächster Zeit rotieren werde.

Gegner YB bietet sich die Chance, den wohl härtesten Konkurrenten im Fight um den Meistertitel womöglich entscheidend zu distanzieren. Die Berner wollen ausserdem nach der ersten Meisterschaftsniederlage gegen Neuchâtel Xamax (0:3) und der mässigen Leistung im Cup gegen Baden (3:1) zu alter Stärke zurückfinden.

Bei Basel - St. Gallen haben die Gastgeber noch eine Scharte auszuwetzen, war doch den "Bebbi" der Saisonstart mit einem 0:2 in der AFG-Arena gründlich vermiest worden. Die erfolgsverwöhnten Basler liegen auch wegen dieser Niederlage nur an siebter Stelle. Die St. Galler brauchen sich im St.-Jakob-Park nicht zu verstecken. Sie haben seit ihrem Aufstieg bewiesen, dass ihnen die Rolle des Aussenseiters behagt. Allerdings müssen sich die Ostschweizer gegenüber dem Wochenende, als sie sich im Cup beim regionalen 2.-Liga-Team Giubiasco beinahe blamiert hätten, markant steigern.

Im Letzigrund begegnen sich zwei "Sorgenkinder". Die Grasshoppers und Schlusslicht Aarau haben derzeit nichts zu lachen. Die Aargauer warten seit dem 11. Juli und dem 1:0-Sieg über GC in der 1. Runde auf einen weiteren "Dreier". Sie weisen in der Statistik die schlechtesten Werte sowohl in der Defensive als auch in der Offensive auf. Im Angriff gibt es dank der Neuerwerbungen Stojkov, Lehtinen und Kioyo immerhin Anlass zu einem gewissen Optimismus.

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